Kursralley in Frankfurt: Nachdem sich die Kurse in den USA und Asien erholt haben, legt der Dax zu Handelsbeginn fast fünf Prozent zu. Zu den größten Gewinnern zählt Siemens.
Der Endspurt an der Wall Street und die Erholung der asiatischen Börsen haben nach dem neuerlichen Kursrutsch vom Vortag auch dem Dax am Donnerstag zur Börseneröffnung ein kräftiges Kursplus beschert.
Erleichterung: Die deutliche Erholung des Dax sorgte für gute Stimmung in Frankfurt. (© Foto: ddp)
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Der Dax sprang in den ersten Handelsminuten um 4,52 Prozent auf 6730,33 Zähler nach oben. Der MDax gewann 2,85 Prozent auf 8294,10 Zähler. Für den TecDax ging es um 2,77 Prozent auf 750,28 Punkte hoch.
Siemens legt deutlich zu
Zu den größten Gewinnern zählten die Aktien von Siemens, die nach der Vorlage der Quartalszahlen um über sechs Prozent zulegten. Der Konzern hatte für das Quartal einen Anstieg des operativen Gewinns um 16 Prozent auf 1,72 Milliarden Euro ausgewiesen und damit die Markterwartungen übertroffen.
Zudem gehörten die Finanzwerte zu den größten Gewinnern. Allianz stiegen um über neun Prozent, Deutsche Bank um über fünf Prozent und Hypo Real Estate um fast neun Prozent.
"Der Dow Jones hat eine atemberaubende Erholung gezeigt", sagte ein Händler. Damit dürften einige Marktteilnehmer kräftig in Bedrängnis kommen, die auf weiter fallende Kurse gesetzt haben. Das könnte den Dax noch weiter antreiben, so der Börsianer.
Der US-Leitindex hatte sich am Mittwoch nach Xetra-Schluss um rund 470 Punkte erholt und sehr fest geschlossen. Auch der Nikkei-225-Index ging am Morgen mit deutlichen Kursgewinnen aus dem Handel, der Hang Seng Index tendierte ebenfalls sehr fest.
Impulse durch Ifo-Index
Weitere Impulse erwarten Börsianer am Vormittag vom Ifo-Index und im späteren Handelsverlauf von US-Konjunkturdaten.
"Offenbar wird in den USA fieberhaft nach einer Lösung für die Kreditversicherer gesucht", sagte ein Börsianer. "Das sollte auch dem Markt hier Schwung geben." Vor allem die Finanzwerte könnten davon profitieren. "Was am stärksten gefallen ist, hat das größte Comeback-Potential."
Allerdings sei abzuwarten, wie die Börse das Desaster bei der Societe Generale aufnehme, warnte ein Händler. Die französische Großbank hatte mitgeteilt, Betrug durch einen Händler belaste die Gruppe mit 4,9 Milliarden Euro.
Zudem fielen im vierten Quartal wegen der Subprime-Krise Abschreibungen von 2,05 Milliarden Euro an. Über eine Kapitalerhöhung will die Bank 5,5 Milliarden Euro einnehmen. "Das könnte die Party bei den Finanzwerten vermasseln", sagte ein Händler.
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(Reuters/dpa-AFX/ckn/woja)
Moderne Verwaltung
Und alle jubeln, als wäre das Christkind gekommen .
Ist es vielleicht auch.
Wenn jemand hier äussert, so mancher hier im Forum würde sich den Zusammenbruch wünschen, dann nehme ich ihn nicht mehr ernst.
Jeder der hier schreibt, weiß, was das bedeutet. Also lasst diesen Blödsinn.
Dafür ist das Thema zu ernst, auch wenn mal jemand im zorn einen Rachegedanken loslässt. Jeder weiß, dass daran auch die Wirtschaft hängt und somit der kleine Mann.
Aber ein kontrollierter Reinigungs- und Konsolidierungsprozess wäre besser heute als morgen, statt nur herumdoktern an der Ursache.
Da passiert nichts, drum ist es auch noch nicht zu Ende.
Aber , jeder hinter den Kulissen- am Hebel des Geschehens, jubelt mit Sicherheit nicht.
Diese Leute wissen genau, dass der Weihnachtsmann seinen Sack mal
schnell ausgeleert hat.
Die Manipulation riecht man doch noch 3 km gegen den Wind.
Gewisse Aussagen von Leuten an der "Quell" sprechen da andere Sprachen.
Wie schnell man doch die Menschen blenden kann.
Ja, das größte Problem ist die Dummheit, sagte neulich jemand.
Das stimmt .
@ Jane2.0:
Zentralestaatswirtschaft!. Nichts anderes sehen wir grade!.
Kommunismus für die Hochfinanz und Radikal Kapitalismus für den/die Lohnempfänger/in.
Die immer die Zinslast zutragen haben.
Was wir sehen, ist ein hilfloses Herumgebastel der FED an den Symptomen einer selbstgeschaffenen Krankheit: zuviel vagabundierendes Kapital auf den Weltmärkten. das hat mit Absicht, wie sie die gewählten Begriffe suggerieren sollen, nichts zu tun.
Daß die (wenigstens temporär geringere Zinslast) alle trifft, erklärt sich wohl von selbst.
Ich hatte gestern schon Geschrieben das die Wallstreet oben bleiben wird, die Manipulation durch das “Plunge Protection Team” und andere Staatliche eingriffe lassen einen normalen Handel kaum noch Raum. Und dies gilt für alle großen Börsen, die Staaten können es sich nicht leisten das die Börsen absaufen.
Zentralestaatswirtschaft!. Nichts anderes sehen wir grade!.
Kommunismus für die Hochfinanz und Radikal Kapitalismus für den/die Lohnempfänger/in.
Die immer die Zinslast zutragen haben.
Beides zusammen ist in den Landesbanken vertreten. 2 Mrd bei der West-LB oder Sachsen-LB ist gemessen an der Bilanzsumme ein weit höherer Schaden als die Defizite der Societe Generale, UBS Warburg und Citigroup.
Zitat: Allerdings sei abzuwarten, wie die Börse das Desaster bei der Societe Generale aufnehme, warnte ein Händler. Die französische Großbank hatte mitgeteilt, Betrug durch einen Händler belaste die Gruppe mit 4,9 Milliarden Euro.
Diese Nachricht mußte heute als Erklärung für den gestrigen erneuten Kursrutsch herhalten. Seit Nick Leeson haben die Banker wohl nichts dazugelernt. Es wird weiter munter mit Kundengeldern gezockt.
Langsam frage ich mich, wovor wir uns mehr fürchten sollten, vor unfähigen Politikern oder unfähigen Bankern.
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