Am 1. Juli wird der Energieausweis Pflicht: Wer eine Immobilie verkaufen oder vermieten will, muss die Energiebilanz des Gebäudes vorlegen können.
Die großen Stromfresser dürften den meisten Verbrauchern bekannt sein. Trockner, Waschmaschine und Elektroheizungen stehen an erster Stelle. Dennoch wird ein nennenswerter Anteil der Energie in Haushalten nicht von Elektrogeräten verbraucht.
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Der Energieausweis soll Käufern und Mietern einen schnellen Überblick über den energetischen Zustand des Gebäudes geben. (© Foto: Dena)
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Wer es warm haben will und zudem regelmäßg duschen oder baden will, muss von ganz anderen Verbrauchswerten ausgehen. Denn anders als bei Kühlschränken suchen Mieter wie Käufer Angaben zur energetischen Qualität bei Immobilien in aller Regel vergebens. Dieses Bild wird sich vom 1. Juli an ändern.
Schrittweise wird der Energieausweis für Bestandsbauten eingeführt, zunächst nur für Häuser mit Baudatum bis einschließlich 1965. Vom 1. Januar 2009 an gilt die Ausweispflicht schließlich auch für Häuser jüngeren Datums. Der Ausweis wird verbindlich für alle, die ihre Immobilie vermieten oder verkaufen wollen. Ziel des Energieausweises ist es, den Verbrauch der Immobilie offenzulegen. Auf einen Blick sollen potentielle Mieter oder Käufer erkennen können, ob Gebäude einen hohen oder niedrigen Energiebedarf haben.
Bis zum 1. Oktober dieses Jahres können Eigentümer noch zwischen einem bedarfsorientierten und einem verbauchsorientierten Ausweis wählen. Danach wird für alle Immobilien mit weniger als fünf Wohneinheiten und einem vor dem 1. November 1977 gestellten Bauantrag die bedarfsorientierte Version Pflicht.
"Dabei handelt es sich eindeutig um die aussagekräftigere, aber auch teurere Variante", sagt Mike Verhoeven, Teamleiter Energie bei Dekra Real Estate Expertise. Bei diesem Ausweis ermittelt ein Sachverständiger an Ort und Stelle den konkreten Energiestatus der Immobilie.
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Debatte über Urheberrecht
Keine Frage, auch ich bin gegen diese Reglementierung des Staates und das sollte man so nicht unbedingt hinnehmen, auch wenn der Grundgedanke dazu durchaus edel sein mag.
Jedoch! Gehe ich recht in der Annahme, daß es sich bei den Kommentatoren zu dem Thema und der entsprechenden Bewertung um den kleinen, isolierten und wehrlosen Kreis der Vermieter handelt?
Das erinnert mich an die grausamen Kommentaer bei einem sehr großen (u.a.) Bücher-Online-Vermarkter der mit "A" anfängt uns "zon" aufhört (dazwischen geistert der Zuruf des jungen John-Boy Walton an seine Mutter...) , also dort war letztes Jahr eine unglaubliche Resonanz zu einem kleinen (bescheidenem?) Buch erfolgt, das sich Lehrerhasserbuch nannte...(darf ich das Buch hier überhaupt nennen ohne sofort ein paar Tausend Euro Strafe angedroht zu bekommen?), also dieses Buch sorgte für den Aufstand...! Von Objektivität war auf beiden Seiten keine Spur, man wußte jedesmal bei den (mehrere) Hunderten von Kommentaren, wer welche Meinung vertrat. Daß die Lehrer soviel Engagement und Zeit aufwenden um sich teilweise seitenlang zu entrüsten, ist mir bis heute ein Rätsel..., woher nehmen die sich bloß bei der ganzen ÜBERLASTUNG nur die kostbare Zeit? Da wird bestimmt am Schlaf und Essen gespart..., anders ist das nicht erklärbar...
So, jetzt zum Punkt: Hier sind es zwar nur wenige erhitzte Gemüter, aber doch alles durchschaubar, die Fronten verhärten sich, man kann sich nur für schwarz oder weiß entscheiden. Eigentlich blöd. Warum verstehen die Vermieter nicht die Mieter und umgekehrt? Und die Politiker könnten ja die beiden zusammenführen, anstatt die Kluft zu vergrößern.
Schöner wohnen noch...
... hat einmal gesagt, "wer die gruenen wahlt wird es irgendwann einmal bitter bereuen!"
nicht das die "gruenen" fuer diesen schwachsinngen energiepass allein verantwortlich zu machen sind, aber idiologisch ist das schon dort anzusiedeln.
15.000,- strafe stehen (wie vorhergehend plastisch erlaeutert) in keinem verhaeltnis zum vermeintlichen tatbestand. das ist schlichtweg eine unverschaemtheit und laesst sich durch nichts rechfertigen. ich hoffe instaendig das betroffene eigentuemer reihenweise vor das bundesverfassungsgericht ziehen. das kann und darf nicht rechtens sein. nicht bei uns, nicht in europa. es kann sich nur um ABM fuer gemeinden und aemter handeln. es entbehrt jeglicher von mir "gefuehlter" rechtsgrundlage oder rechtsverstaendnisses.
Von Bilanzen spricht man, nachdem Ergebnisse vorliegen. Der Bedarfs-Energiepass stellt aber im Gegensatz zu einer Bilanz nie ein tatsächliches Verbrauchsszenario dar sondern lediglich die Ergebnisse einer Modellrechnung, die nach den Vorstellungen der Initiatoren auch um mehr als 40 Prozent von der Realität abweichen können. Was ist also die Fiktion des Bedarfs-Energiepasses gegen die unerwünschte Realität des Verbrauchs-Energiepasses. Seltsamerweise waren bisher beim Verkauf die nachweisbaren Verbräuche für den Käufer ausreichend. Jetzt kann er zusätzlich ein Blatt mit einer bunten Darstellung verlangen. Es lebe die Powerpoint & Co!
Digifan,
nunja, schlagen Sie einfach, wie neulich in Köln von 2 Jugendlichen Intensiv-Gewalttätern mit Migrationshintergrund geschehen, auf der Strasse irgendjemanden willkürlich in die Schwerstbehinderung und lebenslange Berufsunfähigkeit und Sie werden sehen, dafür gibts/gab es sogar GAR KEINE STRAFE! YAuch keine GELD-Strafe oder so....nur reine "Bewährung"... *g*
ZITAT: "....20.06.2008 15:14:23
DigiFan: 15.000
15.000 für einen nicht vorhandenen Energieausweis. Liegt in diesem Staat eigentlich noch irgendein Zusammenhang zwischen Vergehen und Strafe vor? Ich denke, ein Käufer bzw. Mieter wird den Ausweis schon von sich aus einfordern, wenn er weiß, dass es diesen geben kann.
Kostet es demnächst vielleicht 20.000, wenn ich in der Dämmerung beim Urinieren am Bad das Licht einschalte?
potentieller Mieter auf einem Vermieter-Monopol-Mietmarkt wie in München denn dieses "Recht" in der Realität bei einer Bewerbung um eine Wohnung "einfordern"?
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