Die Voreinstellungen sind stets so gewählt, dass Anbieter mit Lockvogelangeboten profitieren. Solche also, die Vorauskasse oder Kaution verlangen und einmalige Boni zahlen. Eine Stichprobe der SZ beweist: Bei Check 24, Verivox und Toptarif stammen die ersten vier Angebote für eine vierköpfige Familie aus Berlin von Flexstrom.

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Viele Nutzer bemerken die gefährlichen Häkchen gar nicht, und selbst wenn: Bei Check 24 etwa ist es derart verwirrend, ob und wie Angebote mit Vorauskasse ausgeblendet werden können, dass selbst ein Mitarbeiter des Unternehmens dafür eine halbe Stunde braucht.

Wer nach dem richtigen Stromanbieter sucht, müsse die Voreinstellungen unbedingt ändern, rät Peter Lischke von der Verbraucherzentrale Berlin. Überhaupt sollten sich die Menschen nicht nur vom Preis locken lassen. Lischke empfiehlt, sich zudem gesondert über den ausgewählten Anbieter zu informieren: Ist er vertrauenerweckend? Welche Bedingungen hat der gewünschte Tarif - ist etwa ein Bonus mit eingerechnet, den nur bekommt, wer den Vertrag nach einem Jahr verlängert, wie bei Billigstromanbietern üblich? Auch sollten die Nutzer, wenn überhaupt, möglichst mehrere Vergleichsrechner heranziehen, so Lischke. Um nicht, wie der verzweifelte Teldafax-Kunde, beim Anbieterwechsel Geld zu verlieren, statt es zu sparen.

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  1. Wenn der Richter den Stecker zieht
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(SZ vom 08.10.2011/fo)