Hiobsbotschaft für die BayernLB: Die US-Hypothekenkrise und die anschließenden Börsenturbulenzen belasten die zweitgrößte deutsche Landesbank mit knapp zwei Milliarden Euro.
Die BayernLB hat am Mittwoch überraschend erste Zahlen für das vergangene Jahr vorgelegt. "Aufgrund sich verstärkender Spekulationen über die Ergebnisentwicklung" habe der Vorstand der Bank am Dienstag entschieden, das vorläufige Jahresergebnis 2007 zu veröffentlichen.
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Demnach erwartet die BayernLB-Gruppe insgesamt ein positives operatives Ergebnis von etwa einer Milliarde Euro. Für das Subprime-Engagement prognostiziert das Geldhaus Zahlungsausfälle in Höhe von rund 150 Millionen Euro.
Diese seien bereits im operativen Ergebnis 2007 berücksichtigt worden - "die Bewertungsarbeiten hierzu sind weitgehend abgeschlossen".
Überdies belaste die Finanzmarktkrise das operative Ergebnis der BayernLB im abgelaufenen Jahr mit rund 450 Millionen Euro. Diese Zahl resultiere vor allem aus Kursveränderungen in den Handelsbeständen.
Die Bewertung der übrigen Wertpapiere führte zu Buchwertminderungen in Höhe von gut 1,3 Milliarden Euro. Diese werden allerdings mit der Neubewertungsrücklage verrechnet und mindern das operative Ergebnis nicht.
Trotz der ungünstigen Ergebnisentwicklung will die BayernLB an die Eigentümer eine unveränderte Dividende auszuschütten. Da das Eigenkapital der Bank deutlich über den aufsichtsrechtlichen Mindest-Kapitalquoten läge, bestünde auch keine Notwendigkeit für zusätzliche Kapitalmaßnahmen der Eigentümer.
- BayernLB Milliardenrisiken bei der Landesbank 13.02.2008
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(sueddeutsche.de/hgn/mah)
DFB-Pleite gegen die Schweiz
So einen dreisten Kommentar hob i schon long nima glesen.
Der holt uns ole für deppert.
Aus dem Subprime-Engagement erwartet die BayernLB aus heutiger
Sicht Zahlungsausfälle in Höhe von ca. 150 Mio. . Diese sind im operativen
Ergebnis 2007 verarbeitet. Die Bewertungsarbeiten hierzu sind
weitgehend abgeschlossen.
Ganoven!
Die machen - wie früher die Kurfürsten - was sie wollen mit unserem Geld. Und anscheinend haben sie viel davon.
Prinzipiell habe ich nichts dagegen, wenn Banken spekulieren. Von mir aus können sie auch alles verzocken. Für Otto-Normalanleger gibt es die Einlagensicherung. Und wer Banken unbesichert Geld leiht geht das Risiko bewusst ein. Daher wäre es das beste, die betroffenen Banken, die ohne Hilfe von außen nicht weiter existieren können in Konkurs gehen zu lassen. Auf jeden Fall besser, als den Steuerzahlen die Sanierung finanzieren zu lassen. Ohne Schaden wird man auch nicht klug und ein Lerneffekt bei den Landesbanken wird nicht eintreten.
dass öffentlich-rechtliche institute derart mit unserem geld zocken dürfen; in wiessee hätten die verantwortlichen längst hausverbot! und was mit den staatlichen aufsichsgremien, haben die geschlafen oder mitverdient?
wieviel kommt denn da noch - bis jetzt haben alle banker die aktuelle lage schöngeredet und nur zugegeben, was unumgänglich war. insgeheim haben sie gebetet, dass es nicht schlimmer kommt, aber sie wurden nicht erhört. im volksmund nennt man sowas 'vertrauensbildende maßnahmen'.
Paging