Ermittlungen offenbaren ein pervertiertes Finanzsystem: Große Investmentbanken, darunter die Deutsche Bank, verkauften Papiere, gegen die sie gleichzeitig wetteten.
Was würde passieren, wenn ein Autohändler einem Kunden einen Wagen verkauft und gleichzeitig darauf spekuliert, dass dieser möglichst schnell rostet? Er würde wahrscheinlich schnell von einem Gericht verurteilt, wenn man ihm sein Tun nachweisen kann.
Die Deutsche Bank soll Anlegern Papiere verkauft haben und zugleich auf deren Wertverfall gewettet haben. (© Foto: dpa)
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Die neueste Geschichte aus der Bankenwelt klingt ähnlich: Große Investmentbanken, darunter auch die Deutsche Bank, haben professionellen Anlegern wie Versicherungen hochriskante Papiere mit Immobilienkrediten verkauft.
Gleichzeitig wetteten sie in einem anderen Geschäft auf einen Wertverfall eben dieser Papiere. Der Vorwurf, der im Raum steht, ist, dass die Banken wissentlich Ramsch verkauft haben. Schlimmer: Dass sie auch noch davon profitierten, wenn der Ramsch sich als Ramsch entpuppte und sein Preis verfiel. Deswegen haben die US-Aufsichtsbehörden jetzt Ermittlungen aufgenommen.
Noch muss man vorsichtig sein, wenn man die Praxis der Banken beurteilen will. Noch steht nicht fest, ob sie wirklich gegen Regeln verstoßen haben. Es kann sich auch um ein Absicherungsgeschäft handeln, wie sie in der Finanzwelt weit verbreitet sind: Man kauft oder verkauft ein bestimmtes Wertpapier, gleichzeitig macht man ein Gegengeschäft, das einen möglichen Verlust mildert.
Ob die Banken rechtswidrig gehandelt haben, ist noch nicht klar. Was sich aber erneut offenbart, ist ein pervertiertes Finanzsystem. Absicherungsinstrumente wurden einmal erfunden, um einem möglichen Preisverfall realer Produkte wie Schweinehälften vorzubeugen.
Hier aber ist es darum gegangen, ein irreales Geschäft durch ein anderes zu sichern. Die neue Dimension ist, dass man dabei gegen den eigenen Kunden wettet.
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(SZ vom 28.12.2009/tob/pak)
Union debattiert über Familienpolitik
In England haben Trainer und Jockeys( einzelne) Wetten anderer Leute gehalten( zu Deutsch: ihr Interesse lag im Nichtgewinn)
Ergebnis: Lizenzentzug
Zitat:" Ich hoffe die Politik findet den Mut und bekommt massiv Druck durch die Öffentlichkeit zu spüren offen gegen das Ganoventum, Betrug und die Selbstbereichungsmechanismen in der Finanzwirtschaft vorzugehen."
Lieber Sigmar Gabriel, der SPD laufen die Wähler und Mitglieder weg. Die SPD tut sich schwer mit neuen Themen/neuer Profilierung.
Hier ist ein Thema mit dem man inder Öffentlichkeit d.h. beim Wähler punkten kann, wenn man es richtig macht, siehe oben.
Ich befürchte nur , dass auch die Alt-Vorderen der SPD , allen voran Peer Steinbrück und Fips Asmussen, auch Dreck am Stecken haben und dieses Thema lieber verdrängen.
Schönen Tag noch.
§1 Grundsätzlich, alles was die Banken in der Bananenrepublik Deutschland tun ist ok.
§2 Sollte es einmal nicht so sein, tritt automatisch §1 in Kraft.
Deutsche Bank, Leistung die Leiden schafft.
Versteh' ich immer noch nicht.
Die Bank verkauft ein Papier und sichert sich gleichzeitig gegen den Verlust dieses Papiers ab.
Müsste sich nicht der Käufer dieses Papiers absichern gegen den Verlust?
Die führenden Banker benutzen ihre Institute wie Wirte. Denen ist es als Parasiten nur wichtig sie gerade so am Leben zu halten. Bzw. ihr System des KapitalFaschismusses gerade so am Leben zu halten, mithilfe von solchen Absicherungsgeschäften wie Gegenwetten z.B.(andere Masche ist, ganze Gesellschaften für überzogenes Handeln zu erpressn). .... Merke: Bei JEDER Geld-Transaktion winken Boniii !!!
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