Von wegen: Banker haben oft nicht das Wohl des Kunden im Blick, sondern die Provision. Zehn Punkte, die Verbraucher bei der Finanzberatung beachten sollten.
1. Vor einem Beratungstermin sollte sich jeder überlegen: Was möchte ich eigentlich? Das mag trivial klingen, ist es jedoch nicht. Oft kommt es zu Beratungsgesprächen, weil der Banker den Kunden anruft und vorschlägt, er solle doch mal wieder vorbeikommen. Oder man macht in regelmäßigen Abständen einen Termin - aus dem Gefühl heraus, man sollte sich doch endlich mal um sein Geld kümmern. Deshalb ist eines ganz wichtig: Der Kunde sollte sich überlegen, was er sich von der Beratung verspricht. Gibt es kurzfristige Anliegen wie ein Festgeld, das gerade ausläuft und neu angelegt werden soll? Oder möchte man Geld zurücklegen für einen Hausbau oder für die Altersvorsorge? Je konkreter die Vorstellungen des Kunden sind, desto besser kann er das Gespräch steuern und umso weniger kann es ihm passieren, dass ihm einfach etwas verkauft wird. "Ganz wichtig ist auch, dass man sich Gedanken macht, welches Risiko man bereit ist, in Kauf zu nehmen, das heißt, mit wie viel Verlust man leben kann", sagt Dorothea Mohn vom Verbraucherzentrale Bundesverband. Für sie ist die Beschäftigung mit der eigenen Risikoneigung zentral. Viele Anleger machen sich erst dann darüber Gedanken, wenn der Banker seine standardisierten Fragen dazu stellt - und sind dann überrumpelt. Oft bleibt die Vorstellung auch sehr theoretisch. Man kann aber vorbauen. Zum Beispiel durch Gespräche mit Freunden und dem Partner. Der Lehrstuhl für Bankbetriebslehre der Universität Mannheim hat ein Werkzeug entwickelt, mit dem Interessierte ein besseres Verständnis von Chancen und Risiken bei Geldanlagen entwickeln können.
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Vorbereiten heißt die Devise, um die Tricks der Banker zu durchschauen.
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.....da haben Sie den Nagel voll auf den Kopf getroffen!!
Vor allem ist wichtig: Was kommt hinten raus!! Also keine Angst vor Kosten und auch keine Angst vor hohen Preisen!! Wichtig ist die Qualität des Ertrages und der Ertrag!
Sonst nichts - Bravo!
Für den dt. Kleinsparer bleibts dabei: Alles aufs Sparbuch und jährlich weniger Geld zur Verfügung - das aber wenigstens sicher. Und vor allem: Gaaaaaaaaanz billig!
10. Planen Sie Ihre Vermögen, wie Sie Ihr Haus planen würden- und suchen Sie sich einen geeigneten "Architekten". Der kostet zwar- plant und erstellt aber Ihr Haus nach Ihren Vorgaben. Der wird zwar in Detailfragen auch Beratend zur Seite stehen auch für seine Arbeit haften- aber ob Sie ein Haus mit oder ohne Pool bekommen liegt in Ihrer Verantwortung. Wobei wir wieder bei Punkt 1) wäre.
Das sind meine 10 Punkte.
Die ganze Misere da draußen wird durch eine "Finanzberatung" verbrochen, die keine ist. Das einzige was der Ottonormalverbraucher über Vermögen und Sparen weiß ist das was er bereits in der 1.Klasse von der Vertreterin der ortsansässigen Sparkasse erfahren hat. Und dieses "Wissen" sollte Grundlage für eine "Beratung" sein? Die ganzen "Altersvorsorge"-Produkte, am liebsten noch verbunden mit einer Versicherung, ziehen dem Bürger lediglich das Geld dauerhaft aus seinem Geldbeutel für eine Zukunft, die mit 75 beendet sein sollte. Außer jemand möchte doch noch mal jeden Tag um 5 Uhr aufstehen um Zeitungen auszutragen.
Nett- aber voll am Thema vorbei.
1. Für eine "Beratung" sollten ALLE beteiligten Parteien wenigsten Grundkenntnisse vom Thema haben. Das ist beim Kunden in 99 von Fällen nie der Fall, beim Berater ca. in 80 von 100 Fällen.
2. Der Kunde kann bestenfalls SEINE Ziele klar umreißen. Sehr wichtig (!) die zeitliche Verfügbarkeit seiner Gelder. Diese konkreten ZIELE sind sind unbedingter Maßstab bei der Auswahl der nötigen Finanzprodukte.
3. Die RISIKOBEREITSCHAFT des Kunden. Sind die gesteckten Ziele NICHT erreichbar mit dem vorgegebenen Risikoprofil, muß der Kunde entweder seine Ziele nach unten korrigieren- oder in den sauren Apfel beißen, daß sein gewünschtes Vermögen nur mit Lottospielen erreichbar ist.
4. NIE die LIQUIDITÄT vergessen! Es sollte zu jedem Zeitpunkt genügend Rücklagen für kleinere "Katastrophen" abgreifbar sein. Es lohnt sich nicht sein Geld für 3% vor Steuer und Inflation arbeiten zu lassen, um auf der anderen Seit für einen Konsumkredit 6% hinzulegen.
5. Keine Verträge mit Beitragszahlung über 10 Jahre und/oder einer Gesamtlaufzeit von über 20 Jahren. Warum ? Erkundigen sie sich wie viele Langsparprodukte wie Lebens- oder Rentenversicherungen tatsächlich bis zum Ende bedient werden und wie viele vorher mit Verlust gekündigt werden.
6. Ausschließlich Investitionen in eigenkapitalfinanzierte Unternehmen, die bereits erfolreich bewiesen haben, daß sie mit dem Geld Ihrer Anleger tatsächlich die prognostizierten Renditen erreicht haben.
7. Streuen Sie Ihr Vermögen über die drei vorhandenen Möglichkeiten Immobilie, Rohstoffe und Unternehmensbeteiligungen. VORSICHT: die Börse finanziert lediglich 15 % der Unternehmen und bildet nur einen Teilbereich der Märkte ab. Also auch hier lediglich ein Drittel Ihres Geldes anlegen.
8. Überprüfen Sie mindestens 1x im Jahr, ob Sie "auf Kurs" sind. Ihr Geld kann ein fähiger und lukrativer4 Mitarbeiter von Ihnen sein- also kümmern sie sich um Ihn.
9. Keine Angst vor Kosten- wichtig ist was hinten definitiv rauskommt. Sonst nix.
Wollen Sie keine Kosten- dann nehmen Sie das Sparbuch wie 80 % der Deutschen.
Hier haben sie aber auch die Sicherheit, daß Ihr Geld auch ohne Hyperinflation jedes Jahr weniger Wert ist.
10. Planen Sie Ihre Vermögen, wie Sie Ihr Haus planen würden- und suchen Sie sich einen geeigneten "Architekten". Der kostet zwar- plant und erstellt aber Ihr Haus nach Ihren Vorgaben. Der wird zwar in Detailfragen auch
Glaubt denn wirklich noch jemand es gehe ums Beraten? Vom Beraten hat noch nie jemand etwas verdient - also warum sollte jemand umsonst beraten?? Niemand arbeitet umsonst - auch nicht die Bank!
Wer also beraten werden will, der muss auch für die Beratung etwas bezahlen. Nur dann kann er sicher sein, daß er nicht ein dümmliches Produkt aufs Auge gedrückt bekommt. Beim Rechtsanwalt ist es ja auch so!
In unserer dämlichen Geiz ist geil Gesellschaft ist das natürlich verpöhnt! Wir wollen ja alle nur sparen. Ja das ist ganz wichtig - sparen und billig, das ist das Wichtigste! Kein Wunder dass bei so einer Einstellung nur Mist herauskommt.
Wer bereit ist wirklich den Berater (nicht Verkäufer) zu bezahlen, der bekommt micht höchster Wahrscheinlihckeit auch eine saubere Beratung.
ändert sich doch g a r n i c h t s! finanzberatung ist ein rechtsfreier raum geworden, sogar das kreditwesengesetz und das grundgesetz werden dort ungeniert missachtet...
Der Fisch stinkt vom kopf her...!