Vom Ende der "McMansion"-Ära: Die Amerikaner entdecken europäische Architektur-Vorzüge - etwa Energieeffizienz und Schlichtheit.
Der Begriff "McMansion", eine der Mc-Wortschöpfungen, in denen die Verbindung von Schnelligkeit, schierer Quantität und mangelnder Qualität thematisiert wird, tauchte erstmals in den neunziger Jahren in den USA auf.
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Seit den 50ern hat sich der Bedarf an persönlichem Wohnraum gesteigert, während die Häuser immer einfacher zu finanzieren wurden - und zugleich verspielter. (© Foto: iStock Photo)
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Gemeint sind damit Häuser, die zwar aus papierdünnen Wänden, schlechten Dämmwerten und surrealen Kreditlinien bestehen - dafür aber auch aus einem Zuviel an Erkern und Gauben, aus Außen- und Innenkamin, aus Haupt- und Nebenterrasse, aus Gesimsstukkaturen, Balustraden und jeder Menge Holz. Vor allem in solchen Häusern lebte, jedenfalls bis zum Platzen der Immobilienkreditblase, von der er sich bestens genährt hatte und immer fettleibiger wurde: der amerikanische Traum. Inklusive SUV.
Der McMansion-Verfall
Dieser Traum aber war schon immer einer des Raums. Denn nichts verkörpert den amerikanischen Geist, in dem sich Unabhängigkeit, Individualismus und die Liebe zur Scholle verbinden, so sehr wie das amerikanische Haus. Zeichenhaft ist deshalb die Krise der USA zunächst als Krise ihrer Immobilien in Erscheinung getreten.
Das betraf zunächst nur die kleinsten und billigsten Häuser - aber inzwischen stehen in Amerika auch die berüchtigten Dachlandschaften zu Dumpingpreisen zum Verkauf: inklusive vieler Schlafzimmer, einiger Bäder und so mancher Verandaschaukel, in denen der alte Südstaatentraum von der Villa, die eigentlich eine Farm ist, noch gerne weiterdösen würde. Wenn man ihn nur ließe - wäre da nicht der McMansion-Verfall, wie er soeben von Bloomberg.com als Folge des amerikanischen Wohnexzesses beschrieben wurde.
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Eurovision Song Contest
Der Artikel ist vielenteils Humbug, das wurde schon geschrieben. Zwar vermute ich nicht gerade "Neid" (worauf??), sondern eher fehlendes Verständnis dafür, daß die deutsche Leidkultur nicht auch im Ausland über alles gilt.
Was ist schlimm an kreativerer Architektur? Amerikaner mögen nun einmal Häuser, die mit Dekorationselementen daherkommen, lieber als deutsche Einheitshäuser.
Und was sollen diese Hinweise auf das Baumaterial Holz? Holz ist immerhin ein nachwachsender Rohstoff, und eines gutes Holzhaus kann genauso gut gedämmt sein wie ein gutes Haus aus anderem Material. Und sind nicht auch die hochgelobten skandinavischen Häuser aus Holz?
Und schon einmal darüber Gedanken gemacht, warum es "gigantische Pendlersuburbs" gibt? Wer hätte das gedacht - es hängt gar nicht so sehr von der amerikanischen (Häuser-)Architektur ab. Manchmal hilft ein Blick in das System amerikanischer Bebauungspläne, Verkehrspolitik usw. Einen so plump polemischen Artikel kann man dann aber vielleicht nicht mehr schreiben...
Und Klimaanlagen? Schon einmal probiert, bei regelmäßig über dreißig oder gar vierzig schwülen Grad im Schatten intellektuelle Hochleistungen zu erbringen? Das scheinen manche SZ-Schreiberlinge ja schon bei niedrigeren Temperaturen nicht hinzubekommen. Wobei es die auch in den USA noch gratis dazugibt - große Teile der USA und übrigens auch die Ostküste haben ein viel extremeres (kontinentales) Klima als Deutschland. Wer so nördlich wohnt, daß es im Sommer nicht heiß wird, muß dann im Winter stärker heizen.
Ich persönlich bin kein Freund von Klimaanlagen, Riesenkühlschränke, Auto-Pendlern, in vielerlei Hinsicht nicht einmal von Holzhäusern oder (mancher) amerikanischer Architektur. Aber heißt das, daß ich auf die herabsehen muß, die andere Vorlieben haben??
Wer von Wahnsinn und Schwachsinn erzählt und dabei nicht mal weiß, dass die energetische Amortisationszeit von Solarzellen in Deutschland bei maximal 4-5 Jahren liegt, der erzählt vor allem über sich selbst.
Der von naiven USAnbetern so angehimmelte "American Way Off Life" (kein Schreibfehler) lebt nun mal von Illusionen, Selbsttäuschung und Konsumwahn, und dazu gehören auch Papphäuser mit 12 Bädern und 5 Schlafzimmern.
"There's no one to hear, you might as well scream
They never woke up from the american dream" (Melissa Etheridge)
Das Naturgesetz gegen zu dicke Wände würde mich auch mal interessieren - ist es vielleicht eine Grundlage der Relativitätstheorie? Oder gilt es nur in der Negitv-Wüste?
für jemand der dort nur mal im Urlaub war oder auch nicht wirklich gelebt hat. Aber wenn mann diesen Beitrag liest kommt mit voller Wucht die deutsche Neidkultur zum Vorschein mit einer an Häufiglkeit nicht zu übertreffneden Unwahrheit.
Den Schwachsinn in diesem Artikel aufzuzählen würde den Rahmen eines Kommentars sprengen.
Dass die amerikanische Bautechnik zwischen 30 und 60 Jahren der Deutschen hinterherhinkt ist bekannt und wird slebst jedem naiven Touristen klar der einen lebensgefährlichen 110 Volt US Stecker jemals aus 5 meter entfernung gesehen hate, geschweige denn benutzt.
Es ist geradzu billig geschmalclose Häuser aus Skaninavien entgegenzusetzten und sinnlose Wandstärken (es gibt Naturgesetze die zu dicke Wände als negitv delassieren) oder den deutschen Solarwahnsinn (jede Solrzelle erbringt in den ersten 20 Jahren bei optimaler nutzung gerade mal die Energie die Sie zur Herstellung verbraucht hat, die Wirksamkeit nach 20 Jahren ist noch in Frage gestellt, daher im moment ein totale NUllrechnung energiewirtschaftlich, Schmarotzer und Parasiten die daraus Gewinn ziehen nennt man "staatliche Förderung von Unsinn).
ach ja und der SUV durfte auch nicht fehlen.... wieviel Neid kommt denn da noch rüber.
Die richitge aussage von billiger rückständiger Bauweise mit völlig überzogenen Hausgrössen ist nichts entgegenzusetzten, aber bei der Art wie dieser Artikel aus dem roten Socken gezaubert wurde wird einem einfach nur schlecht und die Wirkung ist zu 100% verfehlt .