Zwei dürre Jahre - darauf müssen sich 20 Millionen Senioren einstellen. Mit einer Erhöhung ihrer Renten können sie erst einmal nicht rechnen.
Die 20 Millionen Rentner in Deutschland können voraussichtlich erst 2012 wieder mit einer leichten Erhöhung ihrer Altersbezüge rechnen. 2010 werde die Rentengarantie mit sehr großer Sicherheit erstmals greifen, um Rentenkürzungen zu vermeiden, sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV), Alexander Gunkel, am Dienstag in Würzburg. Darüber hinaus sei auch 2011 eine Nullrunde wahrscheinlich. Zudem müssten sich die Ruheständler darauf einstellen, dass die Rentenerhöhungen bis 2016 eher niedrig ausfallen werden.
Nullrunden für Senioren: Rentenerhöhungen wird es in den nächsten beiden Jahren wohl nicht geben. (© Foto: ddp)
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Inwieweit sich die Renten im jeweils nächsten Jahr erhöhen, hängt von der Entwicklung der Löhne im Vorjahr ab. 2009 wird die maßgebliche Bruttolohn- und Gehaltssumme vor allem wegen des starken Einsatzes der Kurzarbeit in der Wirtschaftskrise um voraussichtlich 0,5 Prozent zurückgehen. Deshalb müssten auch die Altersbezüge um 0,5 Prozent sinken, was jedoch durch die im Frühjahr beschlossene Rentengarantie der damaligen schwarz-roten Regierung verhindert wird.
Hinzu kommt ein erheblicher Ausgleichsbedarf: Noch unter der rot-grünen Bundesregierung wurden mehrere Rechenfaktoren eingeführt, die das Rentenniveau dämpfen und so die Beitragssätze langfristig stabil halten sollen. Diese Faktoren hätten die Renten im nächsten Jahr in Westdeutschland um mehr als ein Prozent, in Ostdeutschland um gut zwei Prozent vermindert. Auch hier gibt es aber eine Regelung, die den Ruheständlern hilft: Der sogenannte Nachhaltigkeits- und der Riesterfaktor dürfen nicht dazu führen, dass die Altersbezüge gekürzt werden.
"Langfristiges Minuskonto"
Ohne diese alte Schutzklausel und die neue Rentengarantie müssten die Rentner 2010 erhebliche Einschnitte in Kauf nehmen: Nach den Berechnungen der Rentenversicherung würden die Altersbezüge sonst um 1,8 Prozent in Westdeutschland und 2,8 Prozent im Osten sinken. Diese unterbliebenen Kürzungen muss die Rentenversicherung nach den wahrscheinlichen Nullrunden 2010 und 2011 aber in den Folgejahren wieder wettmachen: DRV-Vorstandschef Gunkel bezifferte den wahrscheinlichen Ausgleichsbedarf im Jahr 2012 auf bis zu vier Prozent. Die Renten wären also 2012 ohne alle Schutzklauseln um bis zu vier Prozent niedriger.
Gesetzlich vorgesehen ist dann ein allmählicher Ausgleich: Laut Gunkel kosten die Beitragszahler die unterbliebenen Rentenkürzungen pro Jahr etwa acht Milliarden Euro. Davon entfällt eine Milliarde Euro auf die neue Rentengarantie. Dieses Geld muss die Rentenversicherung durch künftig geringere Rentenerhöhungen einsparen. "Ab 2012 wird der Ausgleichsbedarf dann sukzessive abgebaut, indem die jeweiligen, sich rechnerisch ergebenden Rentenanpassungen halbiert werden", sagte Gunkel. Wäre aufgrund der Lohnentwicklung dann zum Beispiel ein Rentenaufschlag von 1,5 Prozent fällig, werden die Altersbezüge nur um 0,75 Prozent aufgestockt. Gunkel rechnet deshalb bis 2016 mit sehr geringen Rentenerhöhungen.
DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach sprach von einem "langfristigen Minuskonto für die Rentner", das diese von der Einkommensentwicklung der Arbeitnehmer abhänge. Sie forderte die Bundesregierung auf, dies zu verhindern. Gunkel, der die Arbeitgeber in der DRV vertritt, sieht dafür aber keinen finanziellen Spielraum.
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(SZ vom 11.11.2009/tob)
DFB-Pleite gegen die Schweiz
Der Staat unterstützt alle: Banken, Unternehmen, Kurzarbeiter, Arbeitssuchende etc.pp.
Und alle sagen, dass das so sein muss. Banken brauchen ihre Stütze nicht zurückzahlen. Unternehmen zahlen immer weniger Steuern und tragen immer weniger zu den Sozialkassen bei, werden aber immer häufiger aus Steuergeldern gestützt - sonst droht der Hundt mit der Arbeitsplatzkeule. Kurzarbeitslohn wird aus Steuermitteln aufgefüllt, Hartz wird aus Steuermitteln gespeist. Woher soll das geld dafür kommen? Natürlich von den Rentnern! Diese hinfälligen kostspieligen und kranken Unnütze verfuttern ja ganz allein die Zukunft unserer "Jugend". Und da erzählen uns irgendwelche Komiker etwas von "In Würde altern". Was die "Wirtschaft" wirklich will, ist doch dass sich die Rentner möglichst schnell vom Acker machen...
Afghanistan, Irak, Iran, Somalia [1993]).
Im Bereich des Staatwesens hat man eine grundliegende Änderung ins negative vollzogen. Wie in der DDR-Manier wird dem Bürger das Mitrederecht bei wichtigen Entscheidungen aus der Hand genommen. Wenn das Volk zu aufmürrerisch wird, ändert man blos die Wortwahl, aber nicht den Inhalt. Das, was wir momentan erleben, ist keine Demokratie. Wir zeigen mit dem Finger auf die sog. Terroristen, die einem falschen Glauben hinterher rennen bzw. ihren Glauben vor der Vernunft zu stellen, im gleichem Maße praktizieren wir mit unseren Parteien genau das gleiche. Viele wählen CDU/CSU/FDP/SPD meist nicht mehr aus Vernunft, sondern aus irgendwelchen falschen Vorstellungen (Images) und ärgern uns jedes Jahr darüber, welchen Unsinn diese verzapfen. Da braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn diese eine Klientelpolitik betreiben.
oder auch nicht
Afghanistan, Irak, Iran, Somalia [1993]).
Afghanistan, Irak, Iran, Somalia [1993]).
Im Bereich des Staatwesens hat man eine grundliegende Änderung ins negative vollzogen. Wie in der DDR-Manier wird dem Bürger das Mitrederecht bei wichtigen Entscheidungen aus der Hand genommen. Wenn das Volk zu aufmürrerisch wird, ändert man blos die Wortwahl, aber nicht den Inhalt. Das, was wir momentan erleben, ist keine Demokratie. Wir zeigen mit dem Finger auf die sog. Terroristen einem falschen Glauben hinterherzu rennen bzw. ihren Glauben vor der Vernunft zu stellen, im gleichem Maße praktizieren wir mit unseren Parteien genau das gleiche. Viele wählen CDU/CSU/FDP/SPD meist nicht mehr aus Vernunft, sondern aus irgendwelchen falschen Vorstellungen (Images) und ärgern uns jedes Jahr darüber, welchen Unsinn diese verzapfen. Da braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn diese eine Klientelpolitik betreiben.
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