Die Deutsche Bank verwies darauf, dass ihr Risikovorstand Hugo Bänziger schon im Juni Zahlen genannt habe. Dabei kam heraus, dass die Engagements in Griechenland, Portugal, Spanien und Irland verschwindend gering sind, nur in Italien besitzt die Deutsche Bank Anleihen in nennenswertem Umfang.
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Ein Sprecher deutete an, dass sich das Geldhaus an diesem Dienstag näher zu ihrem aktuellen Engagement äußern werde, wenn es die Halbjahreszahlen veröffentlicht.
Während fast alle europäischen Bankenaktien am Montag positiv auf die Stresstests reagierten, fiel der Aktienkurs der Deutschen Bank zeitweise um knapp drei Prozent. "Einige sind unzufrieden, da die Deutsche Bank ihr Staatsanleihen-Portfolio nicht im Detail veröffentlichen wollte", sagte ein Frankfurter Händler.
Keine Ruhe nach dem Rettungspaket
Zudem fürchteten einige Anleger, dass die Bank im Krisenfall für ihre künftige Tochter Postbank einstehen muss, die den Stresstest nur knapp bestanden hat.
Die Veröffentlichung der Engagements in den kriselnden südeuropäischen Staaten war eigentlich ein zentraler Bestandteil des Stresstests. Schließlich war die Krise bei diesen Anleihen der Hauptgrund, warum es überhaupt zu den Überprüfungen kam.
Anfang Mai waren die Zinsen für die Anleihen von Griechenland, Portugal, Spanien, Italien und Irland stark gestiegen, weil immer mehr Zweifel daran aufkamen, ob Griechenland seine Schulden zurückzahlen kann und nicht die anderen Staaten damit angesteckt würden. Die EU schnürte daraufhin ein Rettungspaket über 750 Milliarden Euro, das für die Anleihen dieser Staaten garantieren soll.
Ruhe kehrte damit aber nicht ein. Denn in den Wochen danach schossen sich die Finanzmärkte auf die spanischen Banken ein, von denen vermutet wurde, dass sie besonders viele fragliche Anleihen hielten.
Weil die Zweifel so groß waren, bekamen diese Institute von anderen Banken schon kaum mehr Geld. Deshalb ging die spanische Regierung in die Offensive und forderte eine Veröffentlichung der Stresstests. Sie wollte zeigen, dass die eigenen Banken gar nicht so schlecht dastehen. Die Bundesbank war von Anfang an nicht begeistert über die Veröffentlichung der Stresstests. Nun geht der Ärger für sie auch danach noch weiter.
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(SZ vom 27.07.2010/pak)
Rekord in Deutschland
habe ich von Anfang an für einen Witz gehalten, was sich ja nun als berechtigt herausstellt. Diese Damen und Herren haben nichts gelernt. Sie wurden einmal gerettet und werden es auch ein weiteres mal. Das wissen diese Herrschaften ganz genau. Das Problem liegt einfach daran, dass diese Damen und Herren keine persönlichen Konsequenzen befürchten müssen. Man hat dem Staat Milliarden abgenötigt, sich selbst zig-Millionen zugeschanzt. Und die Politik schaut diesem Treiben tatenlos zu. Man ist moralisch bereits derart verkommen, dass man Daten auf die dümmlichste Art manipuliert. Hatten die Herren in London tatsächlich geglaubt es mit Gentelmen zu tun zu haben. Wie naiv.
Lieber Freund, Sie haben vollkommen recht.
Ich entschuldige mich hiermit ausdrücklich und in aller Form bei sämtlichen Gebrauchtwagenhändlern auf diesem Planeten.
..ich finde, Sie tun den Gebrauchtwagenhändlern bitter Unrecht ;-)
Ein solches Maß an sozialer Verkommenheit wie bei manchem Banker (Ich darf hier ja keine Namen nennen, aber der "Funke" wird sicher auch so überspringen), habe ich noch bei keinem Autodandler erlebt.
... macht krank.
Bänker genießen bei mir die gleiche Wertschätzung wie Gebrauchtwagenverkäufer. Beide stellen die einzig legitimen Nachfolger der "Roßtäuscher" dar.
Ich bleibe schon seit langem, so auch heute dabei, Banken sind Gauner
Ich traue kaum einer Bank, vielleicht nur CortalConsors.
Wenn heute eine Bank für einen Kredit bis 17% Zins verlangt, so sind das rund 1.500%
Spanne !!!!!!!!
Bei einem Bau Kredit sind es immer noch 300% bis 500% Spanne zum Beschaffungszins.
Wenn die Banken wie Lebensmittelhändler, der auch verdobene Ware entsorgen muß,
kalkulieren müßten so wäre alle diese Gauner pleite!
Deshalb nehmen sich die Banken wie ein Geschwür aus!
Paging