Erst wenn die Zahlen schwarz auf weiß vorliegen, kennt der Mieter den Preis, den er für eine warme Wohnung zahlen muss. Allerdings ist es schwierig für den Laien die Zahlen richtig einzuordnen: Ist der Verbrauch normal? Verbraucht das gesamte Haus so viel Heizkosten oder nur die Wohnung?
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Ob die Kosten der Wohnung über oder unter dem Durchschnitt des Hauses liegen, kann der Mieter mit der Heizkostenabrechnung leicht selbst ausrechnen: Gesamtkosten des Hauses (ohne Warmwasseranteil) durch die Gesamt-Quadratmeter des Hauses teilen, dann die gleiche Rechnung mit dem eigenen Verbrauch und den Quadratmetern der Wohnung aufstellen.
Beispiel:
Kosten des Hauses: 3664 Euro : 621 qm = 5,90 Euro/qm
Kosten der Wohnung: 486,05 : 85,5 qm = 5,68 Euro/qm
Der Bewohner hat nach dieser Rechnung sparsamer eingeheizt als der Durchschnitt des Hauses. Liegen die eigenen Kosten über den Durchschnittskosten, kann das unterschiedliche Gründe haben: Eine große Wohnung oder ein so genannter Lagenachteil (Dachgeschosswohnung oder Wohnung mit vielen Außenwänden) treiben die Kosten in die Höhe.
Möglicherweise sind aber die Verbrauchswerte im ganzen Haus zu hoch. Deshalb ist ein Check der Heizkosten ratsam. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und die SEC GmbH bieten die Möglichkeit, mit Hilfe der Heizkostenabrechnung den wärmetechnischen Zustand eines Gebäudes zu testen. Mit dem Ergebnis wird auch ermittelt, ob eine Modernisierung des Hauses wirtschaftlich ist.
Rekord in Deutschland