Zeitkapsel für 30 Jahre vergraben Ausgräber finden Steve Jobs' alte Maus

Noch verkabelt: die Maus eines Apple Lisa Computers

Eine frühe Apple-Maus, Rubik's Zauberwürfel, ein paar Bier: Experten haben die Zeitkapsel geborgen, die Firmengründer Steve Jobs vor 30 Jahren nach einer historischen Rede hatte vergraben lassen.

Von Maja Beckers

Es ist ein Relikt aus der Frühphase der PC-Industrie, wie wir sie heute kennen, und ein Fetisch für Apple-Fans: Für eine Fernsehshow haben Grabungsexperten im US-Bundesstaat Colorado Steve Jobs' verlorene Zeitkapsel ausgebuddelt. Sie enthielt eine Computermaus des "Lisa", Vorgänger des ersten Macintosh (und nach Jobs' erster Tochter benannt), und andere Gegenstände aus der Zeit, darunter: ein Zauberwürfel Rubik's Cube, eine 8-Spur-Kassette mit Musik der Rock-Band Moody Blues und ein paar Bier.

Die Zeitkapsel war 1983 während der Aspen International Design Conference vergraben worden. Der 2011 verstorbene Jobs hatte damals eine Rede gehalten, in der er die künftigen Entwicklungen hin zu kabelloser Technologie und sogar dem Tablet und App Store vorhersah. Während des Vortrags nutzte er seine Lisa-Maus, anschließend steckte er sie mit anderen Gegenständen in eine etwa vier Meter lange Röhre: die Zeitkapsel.

Der erste Versuch scheiterte

Der historische Behälter hätte schon im Jahr 2000 ausgegraben werden sollen, aber die Landschaft war großflächig umgestaltet worden. Die Organisatoren konnten deshalb die genaue Lage der Kapsel nicht mehr ausmachen.

Vergangenen September gelang es den Machern der National-Geographic-Fernsehsendung "Diggers", die Kapsel zu lokalisieren. Am 25. Februar wird die Sendung in den USA ausgestrahlt, vorab veröffentlichten sie jetzt ein kurzes Video der Entdeckung.