Morgen erscheint Windows 7: Microsoft bringt damit endlich das Betriebssystem auf den Markt, das der Vorgänger Vista hätte sein sollen.
Der Einwand war durchaus berechtigt, und vielleicht reagierte Steven Sinofsky gerade deshalb mit Sarkasmus auf die Frage eines Journalisten. Ob man denn diesmal, wollte der Technikautor wissen, auch die Bedürfnisse der Nutzer stärker berücksichtigt habe. "Natürlich nicht", blaffte Sinofksy den Frager an.
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Am 22. Oktober kommt WIndows 7 in die Läden. (© Foto: dpa)
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Im Rahmen ihrer Professional Developers Conference gewährten Sinofsky und sein Team im Oktober vergangenen Jahres in Los Angeles etwa 150 Fachjournalisten aus aller Welt erste Einblicke in das wichtigste kommende Produkt ihrer Firma Microsoft, das neue Betriebssystem Windows. Vor allem ein Ziel hatte sich Microsoft gesetzt: Die Nutzer sollten es wieder leichter haben als mit der Vorgängerversion.
Nun, ein Jahr danach und damit früher als geplant, kommt es auf den Markt. Windows7 hat es Microsoft schlicht genannt, nach der hausinternen Nummerierung. Die gab es schon immer, nur nach außen hin schmückte man die Produkte gerne mit Phantasienamen wie Millennium oder Vista.
Die Erwartungen, die der Konzern an die neue Windows-Generation knüpft, sind dennoch alles andere als bescheiden. Windows7 soll die weltgrößte Softwarefirma mit Sitz in Redmond, Washington, wieder zurück in die Erfolgsspur bringen.
Das war dem mit großem Trara angekündigten, um Jahre verspäteten Vorgänger Windows Vista gründlich misslungen. Das System war umständlich zu bedienen und lief nur auf gut ausgestatteten Rechnern. Viele ältere Programme und Zusatzgeräte verweigerten zudem den Dienst.
Nutzer, die Vista auf ihren neuen PCs vorfanden, waren verärgert. Firmen warteten lieber ab, und auch für die in Mode gekommene Gattung von Minicomputern, die kleinen, zum Mailen und Internetsurfen gedachten Netbooks, musste Microsoft nolens volens den Verkauf des angestaubten Windows XP verlängern. Die Kleinrechner wären mit Vista überfordert gewesen.
Touchscreens werden unterstützt
Das unter Sinofskys Vorgänger Jim Allchin entwickelte Vista entpuppte sich als softwaretechnisch überfrachtetes Ungetüm. Es hatte Vorzüge, so etwa die Sicherheit gegen Hackerangriffe. Die aber gingen in dem Wust einfach unter. Sinofsky, der sich als führender Kopf bei der Entwicklung des E-Mail- und Terminkalenderprogramms Outlook einen guten Namen in der Firma gemacht hatte, entschied auch bei Windows7 ziemlich viel richtig.
Diesmal band Microsoft Fremdhersteller viel früher in die Entwicklung ein. An den Innereien des Betriebssystems hat er gar nicht allzu viel ändern lassen. Das bringt den Vorteil, dass nahezu jede Software und jedes Gerät, das mit Vista läuft, auch unter Windows7 funktioniert.
Dafür wurde die Oberfläche umso effektiver poliert. Das System unterstützt berührungsempfindliche Bildschirme, auf denen man mit den Fingern Textseiten umherschieben oder im Web vor- und zurückblättern kann wie auf Apples iPhone. Mehr und mehr solcher Geräte kommen jetzt auf den Markt.
So einfach, wie sich Computer mit Windows7 zu Hause in ein Netzwerk einbinden lassen, war diese Aufgabe noch nie. Sogar der Laptop, den man aus dem Büro mitbringt, lernt nach ein paar Mausklicks, welchen Drucker er ansteuern kann, wenn er zu Hause genutzt wird und welchen Ordner er dort besser nicht freigeben sollte.
Das Betriebssystem nervt auch nicht mehr mit ständigen Hinweisen. Was davon an die Oberfläche dringt, kann der Nutzer nun selbst einstellen.
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Sodele...moment...kurz den Rechner booten...dann die SZ dank Multibootsystem mit Linux weiterles...
Die Kosten-Nutzen-Betrachtung ist heute auch eine ganz andere. Da wird von der TCO ausgegangen und die ist bei Apple-Rechnern deutlich besser als bei Wintel-Rechnern. Da gab es von der FAZ mal einen Langzeit-Versuch, über den im vergangenen Jahr berichtet wurde: MacBook im Vergleich zu einem Windows-Rechner. Da wurden alle möglichen Kriterien berücksichtigt, die im Laufe eines Rechnerlebens zu Aufwand führen (Hardware-und Softwareprobleme, Treiberprobleme, Software-Updates, Backups, usw.). Das Fazit war eine eindeutige Überlegenheit des MacBooks, da insgesamt der Aufwand für den Betrieb des Geräts deutlich geringer war als beim Wintel-PC und das die Mehrkosten für das Gerät mehr als wieder reingeholt hat. Ich glaube nicht, dass sich das mit Windows 7 in irgendeiner Form geändert hat.
Dankeschön für die Klarstellungen! Ich hatte fast schon den Eindruck, dass ich der einzige bin, dem die MS-Schleichwerbung von EricG auf die Nerven geht.
Ich bin nicht auf Mac-Kreuzzug, ich falle nur nicht aauf MS-werbung herein und kann lesen. Beispiel für EUR 1.499,00
Dell XPS mit 24"" Bildschirn, 2,53 GHz Prozessor.nur Home Premium, 2 MB Speicher, 320 Gbyte Festplatte
Imac 27"" 3,06 GHertz Prozessor, Mac OS 10,6 und iLife, 4 GB Speicher, 1 TByte Festplatte
Da muss ich mich noch korrigieren: Apple ist billiger!
Da ist aber einer auf dem Mac-Kreuzzug: "Ein Applerechner mit Betriebssystem st nicht teuerer als ein PC gleicher Leistung und Qualität. "
Zumindest das ist sachlich falsch! Ein Mac kostet deutlich mehr bei gleicher Leistung. Entwicklung eigener Software ist für ihn deutlich erschwert.
Es sind schöne Geräte, sicher, und es macht auch Freude damit zu arbeiten. Allerdings muss man sie sich auch leisten können. Und wenn man gerne spielt, braucht man tatsächlich beides, PC & Mac. So verrückt sind außer mir nicht viele. ;-)
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