Hinzu kommt, dass Marktführer Skype von den Kunden verlangt, ein kleines Programm auf dem eigenen Rechner zu installieren. Nicht zuletzt deshalb war eine Kooperation auf technischer Ebene zwischen Skype und Facebook nie richtig erfolgreich. Das Angebot von Vivox soll dagegen wesentlich simpler funktionieren. Der Nutzer muss lediglich seine Facebook-Seite auf dem Computer geöffnet haben, eine Installation auf der eigenen Festplatte ist nicht notwendig.
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Mit kleineren Spielereien zum Erfolg
Immerhin kann Vivox bei besonders einfach zu bedienenden Software-Lösungen für Gespräche zwischen zwei Nutzern auf die eigene Erfahrung bauen: Das Unternehmen hat bereits dafür gesorgt, dass die Stimmen von Spielern in Online-Spielen wie "Second-Life" in Echtzeit über die Internetleitung übertragen werden. Vivox verspricht deshalb einfache und qualitativ hochwertige Gespräche.
Sollte das Projekt von den Nutzern angenommen werden, ist das für Facebook erneut ein Triumph der Firmenstrategie. Im Mai 2007 entschied sich das Management dafür, die Webseite für kleine Spielereien von externen Programmierern zu öffnen. Mittlerweile haben Fans und Unternehmen rund 350.000 dieser kleinen Zusatzprogramme entwickelt. Somit kann Facebook seinen Nutzern stets neue Beschäftigungen und Abwechslungen auf der Webseite anbieten. Sie können zum Beispiel gegen Freunde pokern, Reiseziele vergleichen oder ihre Allgemeinbildung zu testen. Und in Zukunft eben auch: telefonieren.
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(SZ vom 17.09.2009/jb)
DFB-Pleite gegen die Schweiz
Skype ist ohne weiteres abhörbar. für den Laien allerdings nur die eine Seite des Gesprächs.
Normale Telefongespräche sind viel leichter abzuhören. Die Netzwerkbetreiber sind nämlich verpflichtet bei "Bedarf" (in Deutschland nur auf richterlichen Beschluss) alle Anrufdaten eines Telefonteilnehmers an die entsprechende Behörde (Polizei, Nachrichtendienst, usw.) weiterzuleiten, das nennt sich Lawful Interception. Da kann man zB bei einem Mobiltelefon jederzeit feststellen, wo es ist, auch wenn gerade nicht damit telefoniert wird. Sehr erschreckend, welches Mass an Information dabei gewonnen werden kann.
Bei Internettelefonie ist das nicht so einfach, das läuft über die Internetverbindung zB ADSL. Auch hier ist der Netzbetreiber verpflichtet, bei "Bedarf" alle Daten weiterzuleiten. Ein skype Gespräch besteht dann aber einfach aus eineer Anzahl von IP Paketen, die die Sprache enthalten, allerdings verschlüsselt. Da skype jetzt aber kein Netzbetreiber in Deutschland ist, kann die Bundesnetzbehörde die auch nicht zwingen, ihre Kodierungsalgorithmen offenzulegen ... und knacken konnte die bis jetzt noch niemand. Für die vivox Software gilt im Prinzip dasselbe sofern sie ordentlich implementiert ist.
Da zerbrechen sich die Experten im Moment ganz schön den Kopf, wie man an den Inhlat der skype Gespräche kommt. Glauben sie mir, bis jetzt ist skype sicher ... ich arbeite in der Branche.
Belege oder Beweise für deine Paranoia?
Und der amerikanische Geheimdienst lauscht fleissig mit und bekommt die Daten/Telefonatinhalte auf kürzestem Weg geliefert.
Wer da mitmacht ist mit dem Klammersack gepurdert...