Apples Erfolg macht angriffslustig: Zwei deutsche Unternehmen wollen dem iPad nun eigene Flachcomputer entgegensetzen.

Der Erfolg des iPad bleibt nicht ohne Folgen: Zwei deutsche Unternehmen wollen künftig mit eigenen Flachcomputern vom entstehenden Markt für Geräte zwischen Laptop und Smartphone profitieren.

WePad iPad Konkurrenz Produktvergleich, dpa Bild vergrößern

Dem WePad schlug in den vergangenen Wochen viel Skepsis entgegen. (© Foto: dpa)

Anzeige

Der Elektronikhersteller und Aldi-Exklusivlieferant Medion will einem Pressebericht zufolge spätestens zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft ein eigenes Gerät auf den Markt bringen, berichtet die Financial Times Deutschland unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Zwar beteiligt sich Medion bereits am Geschäft für Computer mit berührungsempfindlichen Bildschirmen, das flache Tablet ist jedoch eine neue Geräteklasse, die bisher von Apples iPad dominiert wird.

Spitzname "AldiPad"

Medion, dessen Gewinn im vergangenen Geschäftsjahr um fast die Hälfte eingebroch ist, zielt mit seinem Gerät wohl vor allem auf die preisbewussten Aldi-Kunden - über die Handelsketten des Discounters hat das Unternehmen zuletzt den Großteil seines Umsatzes von rund 1,4 Milliarden. Euro erwirtschaftet. In Internetkreisen hat das Gerät aus diesem Grund bereits den Spitznamen "AldiPad" erhalten.

Nach Informationen der Financial Times Deutschland ist Medion neben Chiphersteller Intel außerdem Lieferant der Komponenten für den iPad-Konkurrenten WePad von Softwarehersteller Neofonie.

Das WePad galt in der Internet-Szene zwei Wochen als Phantom. Nach der missglückten Vorstellung einer deutschen Antwort auf Apples iPad hatte sich der Entwickler Neofonie im Krisenmanagement geübt. Am Montag präsentierte die Berliner Firma nun erstmals ein funktionsfähiges Gerät - diesmal aber nur vor wenigen Bloggern und Journalisten.

Sie sind jetzt auf Seite 1 von 2 nächste Seite

  1. Sie lesen jetzt Die deutschen iPad-Herausforderer
  2. Wie das WePad die Verlage retten soll
Leser empfehlen