Von Stefan Schmitt

Download und Streaming. Zwei Methoden um Videos aus dem Netz auf den Rechner zu bekommen.

Im Fernsehen läuft immer gerade das, was der Sender ausstrahlt, nicht so im Internet. Viele Anbieter setzen auf die Video-on-Demand (Video auf Abruf)-Technik. Hier kann der Nutzer zeitversetzt einen Beitrag, Film oder Video-Clip anklicken, um ihn anzuschauen. Die Datei wird dann extra für ihn übertragen.

Streaming: Der Film wird geladen, während er schon läuft. (© Screenshot: sueddeutsche.de)

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Streaming

Es gibt auch im Internet Live-Sendungen. Etwa bei Fernsehsendern wie N-TV oder N24, die ihr gesamtes Programm im Web übertragen.

Das Video fängt schon an zu laufen, während der Computer noch herunterlädt. Es strömen (englisch: "to stream") die neuen Bilder im Hintergrund ein.

Download

Bei dieser Lösung ist es genau andersherum: Wie jede beliebige andere Datei wird auch das Video erst vollständig aus dem Internet heruntergeladen.

Das dauert meist erheblich länger. Der Vorteil ist aber, dass der Nutzer es hinterher beliebig oft und auch ohne Internet-Verbindung abspielen kann.

Nicht zuletzt deshalb drängen aber viele Anbieter immer stärker auf Streaming. Denn dabei erhält der Nutzer keine Kopie des Videos auf der eigenen Festplatte, sondern nur die jeweils aktuellen Bilder im Zwischenspeicher ("Cache").

Vor allem Raubkopierern soll so das Handwerk gelegt werden. Die illegalen Videoangebote im Netz arbeiten bislang mit der Download-Technik. Sie verlangt wesentlich weniger Aufwand auf der Seite des Serverbetreibers.

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