Horrende Rechnungen, ungerechte Gesprächstarife? Vieltelefonierer mit DSL-Anschluss können aufatmen: Internet-Telefonie bietet die Lizenz zum Sparen. Meistens zumindest. Und ist längst keine Sache mehr nur für Freaks.
Vieltelefonierern läuft jeden Monat ein leichter Schauer den Rücken herunter, wenn Sie einen Blick auf die Telefonrechnung werfen. Trotz Call-By-Call, also dem Telefonieren über eine billige Vorwahlnummer, kommen am Ende doch noch stattliche Summen zusammen.
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Produkte wie die Fritz!Box von AVM ermöglichen den Anschluss von analogen oder ISDN-Telefonen und dienen darüber hinaus als DSL-Modem, als Router sowie als Funkstation. (© Foto: avm)
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Aber nun gibt es Hoffnung für Telefon-Junkies: Internet-Telefonie, auf Fachchinesisch Voice over IP (VoIP). Telefoniert wird dabei via Internet-Protokoll. Dabei wird die gesprochene Sprache in kleine Datenpakete verpackt und in Echtzeit über eine Datenleitung übertragen. Vorteil gegenüber Festnetz-Gesprächen: Es werden wesentlich weniger Kapazitäten benötigt, da die Software die anfallenden Daten komprimiert.
Noch bis vor kurzem aber schreckte die umständliche Handhabung viele potentielle Kunden ab. Eine Verbindung übers Internet konnte nur über eine spezielle Software aufgenommen werden. Zum Telefonieren musste man sich ein Headset mit Mikrofon aufsetzen. Voraussetzung für eine Verbindung via IP war zudem, dass beide Gesprächspartner online waren.
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