Wer mit seinem Rechner Strom sparen will, muss nicht gleich den Netzstecker ziehen: Virtualisierung macht Computer effektiver und senkt die Energiekosten.
Rechenzentren sind wahre Stromfresser, allein in den USA laufen fünf Kraftwerke der 1000-Megawatt-Klasse nur, um die Energie für Computerfarmen zu liefern. Nicht zuletzt deshalb tritt eine Technik mehr und mehr in den Vordergrund, die verspricht, die teure Hardware erheblich besser auszunutzen - Virtualisierung.
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Dabei wird Anwendungen wie etwa einer Datenbank vorgegaukelt, sie hätte direkten Zugriff auf die Ressourcen eines Computers, auf dessen Hauptprozessor etwa oder den Speicher. In Wirklichkeit aber legt die Virtualisierungssoftware lauter kleine Computer im Computer an. Die Programme greifen nicht über ihr Betriebssystem direkt auf die Hardware des Computers zu, sondern haben es mit einer Art Verwalter zu tun.
Dieser sogenannte Hypervisor ist der eigentliche Herrscher über die Rechenkraft des Computers, und er kann vielen Herren dienen. Die Folge: Auf einem einzigen Gerät in einem Rechenzentrum kann nicht nur ein einziges Programm laufen, etwa eine Datenbank, sondern eine ganze Menge anderer Anwendungen, von denen jede sich so verhält, als hätte sie den Computer alleine für sich. Tatsächlich aber bekommt sie vom Hypervisor nur so viel Rechenkraft und Speicher zugewiesen, wie sie gerade braucht.
Container für Altlasten
Und das ist meist erstaunlich wenig. ,,Rechner sind heute so leistungsstark, dass sie mit normalen Anwendungen oft gar nicht ausgelastet sind'', sagt Thomas Kühlewein. Er ist beim Marktführer für Virtualisierungssoftware, VMWare, für das Geschäft in Mitteleuropa zuständig. Weil Rechenzentren auf Spitzenlasten ausgerichtet seien, würden viele Ressourcen die meiste Zeit über brach liegen und unnötig Energie verbrauchen. ,,Mit Virtualisierung können die vorhandenen Ressourcen so verteilt werden, wie sie gebraucht werden.''
Aber das ist nicht der einzige Vorteil, den Virtualisierung bietet. Obwohl mehrere der kleinen Computer in einem physischen Gerät stecken, verhalten sie sich dennoch so, als stünden sie nebeneinander. Das heißt, wenn der eine abstürzt, berührt das den anderen überhaupt nicht. Und es ist auch egal, welches Betriebssystem der Computer im Computer verwendet.
Er muss sich ja nicht um die Anbindung an die Hardware kümmern, das erledigt der Hypervisor. Das macht es beispielsweise möglich, dass Unternehmen zwar die neuesten Schreib- und Mailprogramme benutzen, eine Altlast aber, eine nicht ersetzbare firmenspezifische Anwendung samt deren veraltetem Betriebssystem in eine sogenannte virtuelle Maschine packen.
Diese ist computertechnisch gesehen nichts als eine einzige Datei. In diesem Container, Fachleute sprechen von einer Appliance, steckt die Anwendung mitsamt der übrigen Umgebung, die sie braucht, um zu laufen. Programmierer schwören schon länger auf Virtualisierung, erlaubt sie es ihnen doch, ihre Software in vielen Umgebungen auszuprobieren, etwa unter verschiedenen Windows-Versionen.
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- Öko-Label für Computer Ich bin Energiesparer 31.07.2007
Bruce Springsteen in Frankfurt
Bilderberger das war genauso was ich dachte als ich dieses Artikel gelesen habe...dieser satz hat mir am besten gefallen lesen Sie das hier bitte das zeigt was der Herr Jung einfach keine Ahung hat :-)
"Programmierer schwören schon länger auf Virtualisierung, erlaubt sie es ihnen doch, ihre Software in vielen Umgebungen auszuprobieren, etwa unter verschiedenen Windows-Versionen."
1. es gibt nicht nur Windows als Betriebsystem .
2. die VM-Maschine kann nicht nur Windows als gast haben.
3. was hat für ein Sinn dass man windows unter windows zu emulieren ?
das ganze ist so unsachlich ...und eine grosse Werbung VM-ware und Microsoft gehts noch?
Herr Helmut Martin-Jung,
schreiben Sie doch über germanys next Topmodel oder sowas ähnliches aber lassen Sie doc das mit Computer und Digital . ist nicht gut für Sie .
also die Artikel hier unter Digitales werden irgendwie immer schlechter. Neulich dieser hingeschmissene Artikel über das Jury-Urteil in den USA, jetzt so eine VMWare-PR-Suppe. Nee, also so geht das nicht. Wenn man schon einen Artikel über so ein Thema schreibt, wäre es sinnvoll, einen überblick über die Technik und den Nutzen für den Heimanwender zu geben.
Es gibt nämlich auch noch andere Lösungen, als die von VMWare. Als erstes ist da zunächst mal Xen zu nennen. Das ist mittlerweile im Kernel von LInux (also dem Betriebssystem-Kern) integriert, und unterstützt Virtualisierung aufgrund von Fähigkeiten aktueller Prozessoren. Dann gibt es auch noch VIrtualbox für alle Betriebssysteme. Auch damit kann man virtuelle Systeme erstellen. Und dann ist da noch der Versuch von MIcrosoft, mit den anderen mitzuhalten, nämlich der Hypervisor "Viridian". Das gehört alles zu einer journalitischen Recherche!!
Und der Nutzen für den Heimanwender besteht nicht nur darin, evtl. sicherer zu surfen (was bei manchen Betriebssystemen eigentlich gar kein Problem ist), sondern auch verschieden Betriebssystem, verschiedene Konfigurationen und Programme laufen zu lassen, die möglicherweise nicht auf dem eigenen Betriebssystem laufen.
Konkret heißt das: Ich kann unter LInux eine virtuelle Maschine mit XP starten, und dort meine Windows-Programme laufen lassen. Ich kann unter Vista eine virtuelle Maschine mit Linux starten, wenn ich mir das mal anschauen will, oder meinen kleinen Heimserver gerne mit Linux und Apache laufen lassen will.
bilderberger
Naja, die VM-Datei einfach wegwerfen, wenn sie von einem Virus befallen ist macht es notwendig, dass alle Daten extern gespeichert werden. Wenn man das auf dem eigenen Computer macht, hat man gleich wieder die normalen Sicherheitsprobleme. Macht man es auf einem externen Server (so a la Google Docs), dann mag es gehen. Aber welcher Heimanwender heutzutage macht das schon? Das ist mit datenintensiven Anwendungen eine Qual.
aus einer Werbung von VMWare mal schnell einen Beitrag gebastelt!
Einer der Hauptgründe von virtuellen Maschinen ist auch bessere Auslastung der Rechenpower, damit keine Leerläufe entstehen. Das hat weniger Energetische Gründe, als einfach Kosteneinsparungen.
Für den Heimanwender bringt das ganze System nix.
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