JPEG-Dateien sind Bitmaps (siehe BMP) von Abbildungen. Normalerweise bieten sie eine hervorragende Komprimierung und sind im Internet sehr beliebt, da sie sich schnell herunterladen lassen.
(© Grafik: sueddeutsche.de)
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Da die hohe Komprimierung auf Kosten der Bildqualität erreicht wird, sehen manche Abbildungsbereiche von JPEG-Dateien unnatürlich aus. Diese Nebeneffekte beeinträchtigen normalerweise nicht die Nutzbarkeit der Bilder, besonders im Internet, und werden als zufriedenstellender Kompromiss von Dateigröße und Bildqualität angesehen. JPEG-Dateien sind keine Programme und können nicht mit Viren infiziert werden.
Es gibt allerdings eine "Scherzwarnung" (in verschiedenen Versionen), die vor Viren warnt, die JPEG-Dateien befallen sollen. Die Scheinwarnung macht auf die Unzulänglichkeiten der Bildqualität aufmerksam, die als Symptome einer Virusinfektion gedeutet werden. Bei den beschriebenen Fehlern handelt es sich allerdings um die für JPEG typischen Mängel. Den meisten Benutzern werden sie erst auffallen, nachdem man sie darauf aufmerksam gemacht hat und die Pseudoinfektion scheint glaubhaft. Viele werden überzeugt sein, dass ihr Rechner eine Virusinfektion hat - hat er nicht!
Quelle: Sophos
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