Die amerikanische Musikindustrie hat in ihrem Kampf gegen illegale Musik-Downloads nun auch einen Vorgänger des Internets ins Visier genommen: das Usenet.
Der Verband RIAA reichte Klage gegen einen Anbieter ein, der Zugang zum Usenet bietet. Die Firma Usenet.com ermögliche es Kunden, Kopien urheberrechtlich geschützter Musikwerke zu verbreiten, heißt es in der Klageschrift, und sie würde ihre Kunden sogar zu diesem Verhalten ermutigen.
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Das Usenet entstand lange vor dem World Wide Web als Alternative zum Arpanet, dem Vorläufer des heutigen Internets. Es lässt sich vergleichen mit einem virtuellen Schwarzen Brett. Daran kann man jedoch nicht Botschaften anbringen, sondern auch direkt antworten. Das Usenet, ein dezentral organisierter Rechner-Verbund, ist Treffpunkt von Interessengruppen; von Menschenrechten bis zu Modelleisenbahnen gibt es für nahezu alle Bereiche eigene Newsgroups.
Weite Teile des Usenets sind allerdings von Werbebotschaften überflutet. Andere Teile erlauben auch den Austausch von Dateien, die dafür in handliche Päckchen zerteilt und anschließend vom Computer des Empfängers wieder zusammengesetzt werden. Um ins Usenet zu gelangen, muss man Zugriff auf einen Usenet-Server haben.
Die Anmeldung bei Servern, die Dateianhänge zulassen, ist meistens kostenpflichtig. Usenet.com wirbt auf seiner Homepage damit, dass es Zugang zu "mehr als 300 Terabyte an Qualitätsdateien aus dem Usenet" biete.
- YouTube Raubkopien-Filter ist fast fertig 16.10.2007
- Illegale Musik-Downloads 222.000 Dollar Strafe 05.10.2007
(SZ vom 18.10. 2007)
Christopher Lee zum 90.
Früher(Damals, als es noch keinen Euro und keine Merkel gab.)hat ein Händler den Preis anhand seiner Kosten berechnet und sich eine gewisse Gewinnspanne einberechnet. Solange diese Gewinnspanne auf Werte wie, Fairness, Kundenfreundlichkeit, ANSTAND(Ja das war 'damals'noch üblich ;o)basierte, hat sich keiner an den Preisen gestört.
Heute ist die Basis dieser Gewinnspanne abhängig von den erwarteten Renditen irgendwelcher Aktien abhängig. Heute geht es nicht um 'genug', sondern darum, 'was man aus den Leuten noch rauspressen kann, bevor sie auf die Barrikaden gehen'.
Sobald es wieder Musik zu anständigen(kommt von 'Anstand') Preisen gibt, werde ich auch wieder CDs kaufen, statt meinen Sound im Internet zu suchen.
Bis dahin werde ich mich hartnäckig weigern, diese Form von staatlich sanktioniertem Raub zu unterstützen.
ich halte das ganze auch für einen witz, wenn die typen in der musikbranche in ihren überbezahlten jobs sich über ein paar leute aufregen, die sich mal ein paar lieder oder filme brennen. immerhin verdienen die im monat mehr, als die meisten menschen in ihren ganzen leben.
aber hauptsache die politik schützt die kapitalisten und verbringt die zeit damit, auch wenn die haelfte der menschen hungern, ist doch ein blöder urherberschutz weit wichtiger als menschleben.
vielleicht sollten sie keine 30 euro, sonder 5 euro für eine cd verlangen, dann würden vielleicht auch wieder ein paar leute cd's kaufen und sie würden immer noch etliche millionen verdienen.
Ich bin gerade dabei mir die Rechte für das Alphabet zu sichern. Also seien Sie in Zukunft vorsichtig mit dem leichtfertigen Gebrauch von Lettern. Das kann Sie teuer zu stehen kommen.
Möchte übrigens jemand ein "B" für den Gebrauch in Euro Zone 3 kaufen oder anmieten?
Mit nichts läßt sich besser ein Geschäft machen, als mit anderer Leute Ideen und Kreativität. Ich habe da noch ein ganzen Sack von tollen Verwertungsgeschäftsmodellen in der Hinterhand...
Ihr Dr. Sorglos
Musik ist ein Kulturgut und sollte für jeden Interessierten zugänglich sein. Das die Musikindustrie ein Produkt daraus macht und bei masslos überhöhten Preisen die alleinige Kontrolle über die Werke von Künstlern ausübt, ist unerträglich.
Ich kann nur hoffen, dass sich noch mehr Musikhörer als bisher gegen diese Form von Urheberrecht und die erpresserische Abzocke der sog. Musikindustrie zur Wehr setzen und mit ein wenig ZIvilcourage Qualitätsmusik ohne Entgelt vervielfältigen!
Natürlich müssen Künstler für ihre Arbeit entschädigt werden, allerdings nicht für die Arbeit der Vervielfältigung, die der Hörer übernimmt. Ansonsten könnte es wohl in Kürze dazu kommen, das Sie für das Summen eines Top Ten Stückes in der U-Bahn GEMA Abgaben zu leisten haben...
Also: Schluss mit der bisherigen Art der Monopolisierung von Rechten und Patenten. Treffen SIe die gierige Meute von Manager-Schmarotzern wo Sie nur können!
Was haben die höchstbezahlten Vorstände von Warner, Universal oder Sony in ihrem Leben eigentlich so Künstlerisches geschaffen? Außer dem Blues-Klassiker "Allessindverbrecher, unsgehtssoschlecht", meine ich.
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