Sie verdienen damit genug Geld, um die Abtei weiterzuführen, der Rest geht an Wohltätigkeitsorganisationen. Für jede verkaufte Soja-Kartusche lässt LaserMonksGreen in Brasilen einen Baum pflanzen und spendet einen Dollar an eine Welthungerhilfeorganisation. Und die Mönche beten auch für ihre Kunden.
Anzeige
LaserMonksGreen verkauft Laser-Kartuschen, die in HP-Drucker passen. Sie sind etwa 20 Prozent billiger als neue original HP-Kartuschen. Gebrauchte und aufgearbeitete Toner können aber noch billiger sein. Soja-Toner gibt es bislang nur für Laser-Drucker, einen Ersatz für die Tinte in Tintenstrahldrucker ist noch nicht in Sicht.
Erdölbasierte Toner
Die großen Firmen, die die erdölbasierten Toner anbieten, beobachten zwar nach eigenen Angaben den Markt mit erneuerbaren Rohstoffen, haben aber selbst keine eigenen Pläne, etwas Vergleichbares anzubieten. Hewlett-Packard erklärte, noch hätten eigenen Forschungen zufolge die sojabasierten Toner nicht die Standards von HP erreicht. Lexmark International erklärte, mais- und sojabasierte Toner würden geprüft. Für ein Urteil sei es noch zu früh.
Damit bleibt PRC Technologies zunächst einer der wichtigsten Hersteller. Bislang werden nur Toner für Schwarz-Weiß-Laserdrucker von HP angeboten. Andere Druckerhersteller sollten noch in diesem Sommer folgen, Farb-Kartuschen seien in Arbeit, heißt es.
Sie sind jetzt auf Seite 2 von 2
- Computer-Kauf Die Spar-Meister 30.03.2009
- Monitore kalibrieren Farbliche Feinabstimmung 23.12.2008
- USB 3.0 Turbo für die Buchse 18.11.2008
(AP/mri)
Aber Nachfrage erzeugt auch ein Angebot. Zur Not den Artikel auf dem alten Toner ausdrucken (oder aus der Sueddeutschen ausschneiden) und zum freundlichen Einzelhändler dackeln. Die meisten, die auch Toner und Tintenkartuschen anbieten, werden sich bei entsprechenden Anfragen sicherlich auch umsehen, ob und wo sie so etwas bestellen können.
... aber gibt es die Kartuschen auch in Europa schon zu kaufen?
Bekommt sz-online für diesen Artikel wenigstens Geld?
Es ist keineswegs bewiesen, dass normale Drucker gefährliche Feinstäube in die Luft blasen. Für HP ist die Angstmacherei nur eine willkommene Gelegenheit, eine neue Nische zu füllen. Warum hier in allen Details die Pressemeldung (http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?a_no=19678) wiedergegeben wird, ist mir allerdings ein Rätsel.