Herkömmliche Drucker pusten giftigen Staub in die Luft. Jetzt gibt es für Toner und Tinte eine umweltfreundliche und gesündere Alternative.
Jedesmal wenn der Drucker eine Seite ausspuckt, war höchstwahrscheinlich wiedermal ein erdölbasierter Toner mit im Spiel. Jetzt soll es aber auch umweltfreundlicher gehen, mit Tonern auf der Basis von Soja.
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Umweltfreundlich: der Soja-Drucker (© Foto: AP)
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Die Vorteile liegen dabei auf der Hand: Mit Sojaöl bedrucktes Papier ist leichter wiederzuverwerten, und dabei kostet sojabasierter Toner auch weniger als Original-Toner. Als erneuerbarer Rohstoff dürfte der Preis von Sojaöl auch in Zukunft stabiler sein, als der von erölbasierten Produkten.
Zeitungen, Zeitschriften und Buchdrucker haben in den vergangenen Jahren schon umgestellt. Erste Tests zeigen, das die Sojatinte so arbeitet, wie es die Hersteller versprechen. In einem Test mit identischen Dokumenten auf zwei identischen Druckern - der eine mit einem original Toner von Hewlett-Packard und der andere mit einem Sojatoner - waren die Ausdrucke nicht zu unterscheiden, sie waren gleich schwarz und wischfest.
Der Soja-Toner stammte von PRC Technologies, einem Unternehmen von Print Recovery Concepts aus Standish im US-Staat Maine.
Vizepräsident Rick Greenlaw erklärt, Ziel sei es, billiger zu sein als die traditionellen Toner. "Uns geht es um die Menschen, die grüner handeln wollen, solange es nicht mehr kostet." Einer der größter Vertreiber von Soja-Tonern ist LaserMonksGreen, eine Website von Zisterzienser Mönchen in Sparta im US-Staat Wisconsin.
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Aber Nachfrage erzeugt auch ein Angebot. Zur Not den Artikel auf dem alten Toner ausdrucken (oder aus der Sueddeutschen ausschneiden) und zum freundlichen Einzelhändler dackeln. Die meisten, die auch Toner und Tintenkartuschen anbieten, werden sich bei entsprechenden Anfragen sicherlich auch umsehen, ob und wo sie so etwas bestellen können.
... aber gibt es die Kartuschen auch in Europa schon zu kaufen?
Bekommt sz-online für diesen Artikel wenigstens Geld?
Es ist keineswegs bewiesen, dass normale Drucker gefährliche Feinstäube in die Luft blasen. Für HP ist die Angstmacherei nur eine willkommene Gelegenheit, eine neue Nische zu füllen. Warum hier in allen Details die Pressemeldung (http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?a_no=19678) wiedergegeben wird, ist mir allerdings ein Rätsel.