Trend Streaming-Fernsehen im Netz
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Video auf Abruf oder Fernsehprogramm im World Wide Web - was theoretisch schon lange möglich ist, sieht die Branche nun als neuen Trend.
Zum ersten Mal findet parallel zur Internet World 2001 die Messe Streaming Media Berlin (SMB) statt. Ähnliche Veranstaltungen in Amerika, Asien und Großbritannien hat es schon gegeben. Für Deutschland ist die SMB allerdings eine Premiere.
Keine Angst: Streaming Media konkurriert nicht mit dem TV.
(Foto: Fotos: AP, dpa)Es geht bei der Streaming-Technologie um die Übertragung von Ton und vor allem von Video in nahezu Echtzeit. "Streaming" kommt vom englischen Wort "strömen". So klappt auch die schnelle Übertragung von Videos per Streaming: Der Anfang eines Films läuft schon, während die nächsten Bilder erst noch durchs Netz zum Nutzer strömen. Das ist eigentlich keine Neuheit, sondern im Prinzip schon seit 1995 möglich.
Erst jetzt aber legen sich viele Internet-Benutzer Netzzugänge zu, die über genügend Bandbreite für die sinnvolle Nutzung der Streaming-Technik verfügen.
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Geht es nach Streaming-Ausstellern wie Intel, Inktomi oder Real Networks, dann soll das Pantoffel-Kino übers World Wide Web bald alltäglich sein - weniger als Konkurrenz zum normalen Fernsehen, vielmehr um Sendungen für sehr kleine Zielgruppen zu produzieren und um Beiträge auf Abruf bereit zu halten. Geschäftskunden wird versprochen: "Wir übertragen Ihre Konferenzen, Präsentationen oder Werbeveranstaltungen live im Web-Fernsehen." Danach kann jedermann die Beiträge von der Homepage laden.
So jedenfalls macht es Aussteller Feedback: Auf seiner Web-Plattform it-tv.de werden Beiträge über die Internet World und die Streaming Media live ins Netz übertragen - ein Web-TV-Genuss für alle, die DSL- oder Kabelmodem-Zugänge besitzen.