Verlage und Konsumenten setzen hohe Erwartungen in den Tablet-Computer von Apple. Doch das Unternehmen scheiterte bereits einmal mit einem ähnlichen Gerät.
Irgendwann wird der Berg wohl kreißen und ein Computerchen gebären. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Da aber der Berg Apple heißt, eine Firma, die in den vergangenen Jahren gleich mehreren Branchen gezeigt hat, wie man es besser macht, hat sich eine regelrecht hysterische Erwartungshaltung aufgebaut.
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Apple-Logo: Schon Gerüchte verzückten die Fans. (© Foto: AP)
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Ob die Tablet-PC genannten Couch-Computer diese überhaupt erfüllen können, muss sich aber erst noch zeigen. Schließlich ist es nicht der erste Versuch, die Gerätekategorie auf dem Markt zu etablieren.
Diesmal sind zwar die Voraussetzungen besser - die Tablets anno 2010 werden mehr können, bessere Akkulaufzeiten haben und dem wachsenden Bedürfnis dienen, ständig online zu sein. Akzeptiert werden sie aber nur dann werden, wenn sie einen echten Mehrwert bieten und sich leicht bedienen lassen.
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Bereits einmal gescheitert
Letzteres traut man nach dem Erfolg Apples mit dem iPhone vor allem dem Konzern aus Cupertino, Kalifornien, zu. Noch gibt es zwar nur Gerüchte über ein iSlate, Apples Version eines TabletPC.
Die und der Erfolg von Handys mit Berührungsbildschirm haben viele Konkurrenten, darunter auch den Erzrivalen Microsoft, dazu gebracht, die Entwicklung solcher Geräte voranzutreiben. Schließlich wollen alle etwas parat haben, wenn Apple-Chef Steve Jobs wieder zu einem großen Schlag ausholt - vielleicht.
Alles andere als ein technisches Wunderwerk würde man Apple auch übelnehmen, lässt man es in Cupertino doch zu, dass die Spannung steigt und steigt. Dass Apple alles tun wird, kein unausgereiftes Produkt auf den Markt zu werfen, hat aber auch firmenhistorische Gründe. Schon einmal war der Konzern mit einem derartigen Gerät, dem Newton, gescheitert.
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(SZ vom 08.01.2010/joku)
Christopher Lee zum 90.
Mein Vorposter hat unrecht. Der WINAMP Player schneidet überhaupt nicht ein.
Man kann alle Funktionen ohne einen Account einzurichten verwenden.
Das geht beim zugegebenermassen gut gestylten und schönen I Tunes Player nicht.
Ich verwende beide aber der WINAMP bevormundet weniger.
Nix für ungut...
Einseitige Erklärungsansätze und Parteinahmen bezüglich des Themas "Mav vs. PC" stellen das Problem meist verkürzt, polemisch und mit wenig Sachkenntnis dar.
@untersendlinger: Das gleiche gilt für iTunes. Für die Wiedergabe und Verwaltung von MP3-Musiksammlungen ist es eine der funktionsreichsten, ästhetischsten und benutzerfreundlichsten Anwendungen.
Programme wie Foobar2000, WMP und Winamp jedenfalls schneiden in meinem persönlichen, langjährigen Vergleich deutlich schlechter ab.
ich kann nicht verstehen wie man gleichzeitig auf den "Monopolisten" MS schimpft und Apple in den Himmel lobt.
Was kann denn NOCH schlimmer sein als Soft- UND Hardware in einer Hand?
Das Entscheidende ist nicht die Marktstellung, sondern wie man sie erreicht hat und was man daraus macht.
Apple kann und muss man an vielen Stellen kritisieren, aber gerade im Bezug auf das iPhone und auch den wachsenden (und noch immer sehr geringen) Marktanteil bei Rechnern haben sie die Markstellung erreicht, indem sie offensichtlich Käufer von ihren Produkten überzeugten wenn auch manchmal auf einer emotionalen Ebene. Microsoft legt da ein anderes Gebaren an den Tag, wofür sie auch schon öfter bestraft wurden.
Neben der Frage nach der Hard- und Software scheint mir aber die Frage wichtig, wie sie mit den Dateien und Datenformaten umgehen. Immerhin versuchen sie einen Weg zwischen closed und open Source zu gehen und freie und iso-Dateiformate zu nutzen oder mindestens zu unterstützen. Auf meinem Rechner wächst der Anteil an Open Source ständig. Und ohne großen Datenverlust könnte ich die Plattform wechseln. Da wo es nicht geht, liegt es nicht an Apple sondern an den Herstellern bestimmter Programme (die es aber auch für Windows gäbe).
ich kann nicht verstehen wie man gleichzeitig auf den "Monopolisten" MS schimpft und Apple in den Himmel lobt.
Was kann denn NOCH schlimmer sein als Soft- UND Hardware in einer Hand?
Das ist so leidlich effektiv wie Polizist und Richter in einer Position.
Oder Politiker und Wirtschaftsboss(Hallo Herr Schröder!).
Was ALLEN helfen würde wären vernünftige offene Standards bei Hard- und Software und nicht der millionenfach durchlizensierte proprietäre Kram den Apple UND MS uns vorwerfen.
So wie es jezt läuft machen wir (die Apple-Käufer) uns völlig abhängig von EINER Frima...das kann niemand mit gesundem Menschenverstand ernstlich wollen...
Ich meinte natürlich mit 10 Fingern.
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