Der Chaos Computer Club (CCC) in Hamburg stellt ein einfaches Wegwerf-Mail-Angebot unter https://anonbox.net/index.de.html bereit. Auch hier muss der Nutzer sich nicht registrieren. Gleichzeitig ist die Gefahr gering, dass die Adresse erraten wird, da eine Adresse mit einer Buchstaben-Zahlen-Kombination zugewiesen wird. "Unser Dienst ist absolut anonym. Er eignet sich daher auch, um sich etwa E-Mails schicken zu lassen und dabei unerkannt zu bleiben", sagt CCC-Sprecherin Constanze Kurz.
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Wegwerf-Mail-Adressen eignen sich allerdings nicht für alle Zwecke: "Diese Adressen sind immer nur für eine bestimmte Zeit gültig. Man sollte sie daher nur nutzen, wenn man nicht dauerhaft Mails erwartet", empfiehlt Jo Bager von der c't. Das kann beispielsweise die Bestellung in einem Online-Shop sein, bei dem man lediglich eine Auftragsbestätigung per Mail bekommt.
Auch beim Ausprobieren eines neuen und unbekannten Dienstes, kann es sinnvoll sein, nicht die eigentliche E-Mail-Adresse zu verwenden. Wenn man hingegen öfter Nachrichten von einem Anbieter erwartet, sollte auch die eigentliche Mail-Adresse bei der Anmeldung eingetragen werden.
Ein weiteres Problem kann sich dadurch ergeben, dass manche Online-Shops oder Portale versuchen, die Wegwerf-Adressen zu verhindern. "Die werden teilweise einfach nicht akzeptiert", sagt CCC-Sprecherin Kurz. Experten empfehlen ohnehin, sich zu überlegen, ob überhaupt die Mail-Adresse angegeben werden muss.
"Bei Gewinnspielen etwa sollte die Telefon-Nummer und E-Mail-Adresse gar nicht angegeben werden", rät Datenschützer Holst. Auch CCC-Sprecherin Kurz wundert sich, wie leichtfertig viele Menschen mit ihren persönlichen Daten umgehen: "Die Leute beschweren sich immer über Spam-Mail. Und wenn man dann mal nachfragt, erfährt man, dass sie überall ihre E-Mail-Adresse angeben." Dem kann auch Jo Bager nur beipflichten: "Man sollte nie ohne eingeschaltetes Großhirn im Internet surfen.
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(dpa/Knoppik/gut)
Rekord in Deutschland
@ Der_Mann_von_einem_anderen_Ort
Und das Witzigste ist: Dieser neue Praktikant hat auch gestern schon ein sagenhaft aktuelles Thema aufgegriffen! :-D
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/399/310329/text/
Hatte zwar meine Dienste angeboten, um der "temporaeren Inaktualitaet" entgegenzuwirken, habe bisher aber noch nichts vom SZ-Team gehoert... :-D
Vermutlich sind sie alle beschaeftigt - um nicht den naechsten Trend zu verschlafen. ;-)
http://blogthebox.wordpress.com/
zukommen
selbst die größte vorsicht mit emailadressen nützt wenig, wenn man gleich mehrere gute freunde hat wie ich, die einem dann irgendwann 'nen "liebgemeinten" lustigen kettenbrief oder hoax zu kommen lassen. :-(
da kann ich meine adresse auch gleich selbst beim adresshändler abliefern.
Also, was ist DAS denn für ein Beitrag? "Einen Ausweg können Wegwerf-Mail-Adressen sein." Und die logische Organisation zwischen Abschnitt 3 und 4 ist wohl etwas durcheinander. Liest das Zeug eigentlich niemand, bevor es online geht?
Ansonsten: klaro, es gibt jede Menge Leute, für die diese Tipps ein alter Hut sind. Es gibt aber mindestens genauso viele, die erstaunlich naiv durchs Web surfen. Da von der Sorte jede Menge kenne, sage ich hiermit danke für den Artikel!
ist leider falsch verknüpft.
https://anonbox.net/index.de.html
ist richtig
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