DSC-QX10 und DSC-QX100:Sony zeigt aufsteckbare Smartphone-Objektive

Sony-Manager präsentiert Aufsteck-Objektiv (Foto: REUTERS)

Auf der IFA in Berlin hat Sony das neue Highend-Smartphone Xperia Z1 vorgestellt - mit 20,7 Megapixel großem Sensor und physischem Auslöser. Passend dazu gibt es zwei Objektive zum Aufstecken, die auch mit anderen Geräten funktionieren sollen.

Auf der Technikmesse IFA hat Sony sein Smartphone Xperia Z1 zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Wichtigstes Feature am neuen Flaggschiff des Konzerns ist die Kamera mit ihrem 20,7 Megapixel großen Sensor und dem physischen Auslöser. Videoaufnahmen können Nutzer über Facebook live ins Netz übertragen.

Dazu gibt es Info-Eye, eine Augmented-Reality-App, die zum Beispiel Informationen zu Produkten und Sehenswürdigkeiten im Sichtfeld der Kamera anzeigen kann. Außerdem hat das Smartphone ein staub- und wasserdichtes Gehäuse sowie einen 2,2 Gigahertz schnellen Snapdragon-Prozessor von Qualcomm mit vier Kernen. Strom für das fünf Zoll große Full-HD-Display liefert ein Akku mit 3000 Milliamperestunden (mAh), der interne Speicher kann per SD-Karte erweitert werden. Das Xperia Z1 unterstützt neben UMTS auch den neuen, schnelleren Mobilfunkstandard LTE.

Passend zum Z1 hat Sony zwei Smartphone-Objektive für Handybilder in maximaler Qualität vorgestellt. Sie heißen DSC-QX10 und DSC-QX100 und können per Adapter nicht nur am neuen Xperia, sondern auch an anderen Smartphones befestigt werden. Mit dem Handy kommunizieren sie entweder per WLAN oder über den Funkstandard NFC. Dank eigenem Auslöser und physischer Zoomwippe lassen sie sich theoretisch auch als eigenständige Kamera verwenden.

Das QX10 bringt zum Preis von 199 Euro einen Bildsensor mit 18,2 Megapixeln und einen zehnfachen optischen Zoom mit. Das QX100 bietet etwas weniger Zoom, dafür aber einen besseren Sensor und ist mit einem Preis von 449 Euro auch deutlich teurer.

Beide Smartphone-Zusätze kommen noch im September in den Handel. Gleiches gilt für das Xperia Z1, zum Preis des Smartphone-Flaggschiffs macht Sony aber noch keine Angaben.

© Süddeutsche.de/dpa - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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