Was hat es mit Battle.net auf sich?
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Battle.net ist die Online-Plattform, auf der sich StarCraft-Spieler treffen um zu diskutieren oder gegeneinander anzutreten. Der Zugang erfolgt über die Registrierungsnummer des Spiels.
Activision Blizzard hatte zunächst vorgesehen, die Spieler dort nur noch mit Klarnamen diskutieren zu lassen; nach heftigem Protest wurde die Idee wieder fallengelassen. Eine Verknüpfung ermöglicht es Battle.net-Nutzern, ihre Facebook-Freunde zum Spiel einzuladen. Es wird erwartet, dass Battle.net-Mitglieder künftig über Facebook auch zusätzliche virtuelle Waffen für StarCraft und andere Spiele kaufen können. Battle.net hatte in der Vergangenheit immer wieder mit Passwortdiebstählen zu kämpfen gehabt.
Wie sind die ersten Reaktionen?
Activision Blizzard hat keine Vorab-Exemplare an Pressevertreter und Testblogger herausgegeben. Die ersten Reaktionen der Spieler in Foren und Twitter sind jedoch bislang recht positv: Vor allem die größere Auswahl an Strategien und Missionen, sowie die verbesserte Animation und der Multiplayer-Modus stoßen auf große Zustimmung. Zwischensequenzen und Dialoge hinterlassen hingegen einen gemischten Eindruck, viele bemängeln, dass die Grafik trotz 3-D-Darstellung nicht auf der Höhe der Zeit sei. Kritik erhält auch die deutsche Synchronisierung.
Wie steht es mit Starcraft und Computerspielsucht?
Wenn es um Computerspielsucht geht, wird immer wieder das Beispiel eines koreanischen Mannes genannt, der nach 50 Stunden ununterbrochenen StarCraft-Spielens an Herzversagen starb. Tatsächlich besitzt das Spiel ein Suchtpotential, das manche Menschen ganze Nächte durchzocken lässt - jedoch ist nicht jeder dafür anfällig.
Wie teuer war die Entwicklung?
Bislang ist nicht bekannt, wie teuer die Entwicklung war. Allerdings wurde das Spiel bereits vor zwei Jahren angekündigt, was auf Verzögerungen und damit Zusatzkosten schließen lässt. Acitivision Blizzard setzt große Hoffnungen in StarCraft II: Alleine in den USA gab es bereits vor der Veröffentlichung 800.000 Vorbestellungen. Das Analystenhaus Jaco Partners rechnet, dass der Spielehersteller alleine in diesem Bilanzjahr sieben Millionen Exemplare von StarCraft II umsetzen könnte. Dies entspräche einem Profit von 171 Millionen Dollar.
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(sueddeutsche.de/holz)
Bruce Springsteen in Frankfurt
dafür kennen sie sich doch mit siemens aus, herr kuhn.
"achtergruppen" das ist die am wenigsten gespielt muliplayer option, ohne ein spielfreak zu sein weiß man das. ein uninspiriter artikel, von leuten die copy paste beherschen sonst aber wohl nicht soviel ahnung haben.
nix für ungut.
Lieber fuegerstef,
danke für den Hinweis und die Aufmerksamkeit! Wir haben den Absatz geändert. Die Korrektur war mir leider entgangen.
@chris_tpc: Absolut richtig, das Rollenspiel hatte sich auch nur in einen Absatz verwirrt und ist nun von mir zum Strategiespiel geändert worden. Danke!
Beste Grüße,
Johannes Kuhn, sueddeutsche.de
Das Wall Street Journal hat inzwischen widerrufen, dass Starcraft 100 MIllionen gekostet hat.
Zu Starcraft 2 gibt es keine Angaben. Die 100 Millionen bezogen sich auf World of Warcraft und dessen inzwischen mehrjährige andauernde Pflege und Erweiterung.
Liebe Redaktion, wenn ihr andere Zeitungen zitiert, dann doch bitte richtig. Der WIderruf wurde bereits letzte Woche veröffentlich und ist zusätzlich "überall" im Internet nachzulesen.
Alles kann süchtig machen kommt immer nur auf den Konsument. Daher wäre es besser wenn man nicht jederzeit und überall bei einem Artikel wo es sich um Computerspiele dreht gleich die Sucht mit hineinzieht. Nur damit sich Anti-Spiele-Fanatiker gleich bestätigt fühlen.
Bitte nicht Strategie und Rollenspiele verwechseln. Warcraft ist _kein_ Multiplayer Rollenspiel. Was ihr meint ist 'World of Warcraft'. Warcraft hingegen ist in erster Linie ein Echtzeitstrategiespiel (mit leichten Rollenspielanlehnungen).
Starcraft ist ebenfalls ein Strategiespiel (wenn sich nichts dramatisches geändert hat ohne jeglichen Rollenspielbezug).