Wer glaubt, fabrikneue Hightech-Produkte seien frei von Viren und Würmern, täuscht sich: In Handys und Ladegeräten wurden nun Trojaner gefunden. Der Schaden für Nutzer kann beträchtlich sein.
Schädliche Software ist zur unschönen Begleiterscheinung des Internet-Zeitalters geworden. Zwei Fälle, die in dieser Woche bekannt wurden, zeigen, dass selbst bei fabrikneuer Ware Vorsicht geboten ist.
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Ladegerät von Energizer: Rätsel für die Firma (© Foto: Energizer, oH)
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So enthielt die Software für ein Batterieladegerät des Herstellers Energizer einen sogenannten Trojaner. Diese Programme öffnen Hintertüren auf den befallenen Rechnern, sodass der PC übers Internet ausspioniert und mit weiterer Schadsoftware verseucht werden kann.
Das Ladegerät wird an der USB-Buchse des Computers angeschlossen, die Software soll den Ladezustand der Akkus überwachen. Energizer hat die Software mittlerweile von der Internetseite genommen. Wie der Trojaner hineinkam, ist der Firma ein Rätsel.
Schädlinge auf HTC-Handy
Bei der baskischen Antivirus-Firma Panda Security hat eine Mitarbeiterin gleich mehrere digitale Schädlinge auf der Speicherkarte ihres fabrikneuen Handys des Herstellers HTC aus dem Vodafone-Internet-Shop entdeckt. Diese hätten zwar auf dem Handy keinen Schaden anrichten können, wohl aber auf einem Windows-PC. Das bloße Anstecken des Handys am USB-Anschluss hätte dazu unter Umständen gereicht.
Auch hier ist unklar, wie die Trojaner auf die Karte kamen. Nach Darstellung von Vodafone handelt es sich um einen Einzelfall.
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(SZ vom 11.03.2010/ma/joku)
sondern Zusatzfunktionen (für den Hersteller). Wie die dann aber genutzt werden, bleibt dem Kunden verborgen.
HP z.B. baut in seinen Tintenpatronen einen Chip mit MHD ein, so dass bei erreichen dieses Datums eine neue gekauft werden muss, da der Drucker dann seine Arbeitsaufnahme verweigert.
Alles, was über USB mit dem PC verbunden wird, ist suspect. Denn die angebliche Stromversorgung baut auch immer eine Datenleitung auf.
Gerade bei Käufen aus dem Internet (e-bay in meinem Fall) kann man nicht vorsichtig genug sein. Mein nageneuer MP3 Player hatte einen Trojaner und weitere zusätzliche Schadsoftware,die auf Player so gut wie unsichtbar ist, versuchte auch noch mein Paypal Konto zu manipulieren. Es ist zwar nichts passiert weil mein Virensucher beide erkannte, aber der Player ist nutzlos. So eine Virenschleuder kann man nigendwo mehr anstecken.
Seid ihr ja früh dran... Viren und (absichtlich hinzugefügte) Root-Kits sind auf zb neuen USB-Sticks schon lange verbreitet. Sei es von Sony, die ihre Nutzer mit absichtlich eingefügten Root-Kits ausspionieren wollen, oder seien es zufällig mitkompilierte Viren in verschiednen Softwarelösungen, die sich in einer Entwicklungsumgebung festsetzen, und jedes neu kompilierte Programm gleich mitverseuchen können.
Das ist grob fahrlässig und sollte ordnungsgemäss bestraft werden.