Das Galaxy Note von Samsung ist ein Mittelding zwischen Tablet und Smartphone - und auch per Stift bedienbar. Im Test überzeugen vor allem der HD-Bildschirm und der schnelle Doppelkern-Prozessor.
Ist es noch ein Telefon, oder doch schon ein Tablet? Die wahrscheinlich beste Antwort ist im Falle des Galaxy Note von Samsung folgende: Es ist beides - ein sehr großes Smartphone und ein ziemlich kleines Tablet. Dann ist da noch dieser Stift, und es wird klar, dass das Note eines ganz sicher nicht ist: gewöhnlich.
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Beim Galaxy Note fallen der große HD-Bildschirm sowie der beiliegende Stift auf, mit dem zum Beispiel Notizen in Google Maps erstellt werden können. (© Screenshot von samsung.de)
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Doch erst einmal zu den Fakten. 13,5 Zentimeter misst der Bildschirm in der Diagonalen, er kann beeindruckende 800 mal 1280 Bildpunkte anzeigen. Er ist darüber hinaus aus organischen Leuchtdioden gefertigt und leuchtet nicht bloß hell, sondern auch farbenprächtig, kontrastreich und scharf.
Der erste positive Eindruck, den bereits der Anblick des Startbildschirms hervorruft, wird verstärkt durch die reaktionsschnelle Hardware. Das Rechenherz des Note, ein Doppelkern-Prozessor mit integrierter Grafikeinheit, arbeitet blitzschnell. Programme starten nahezu verzögerungsfrei und Webseiten bauen sich im Nu auf. Nur beim Scrollen von Webseiten ist noch ein leichtes, aber verschmerzbares Ruckeln zu erkennen.
Der 2500 mAh starke Akku braucht zwar satte dreieinhalb Stunden zum Laden, hält dann aber auch trotz des Riesendisplays gut durch. Auch stundenlanges Surfen ist da kein Problem. Zum Telefonieren kann man das Gerät - was freilich etwas komisch aussieht - ans Ohr halten, oder aber die Freisprecheinrichtung und natürlich ein Headset benutzen.
Auf dem Note läuft Android 2.3.5, ergänzt durch Samsungs Touchwiz-Oberfläche. Die kennt man auch von anderen Samsung-Handys.
"S-Pen" lässt sich für Eingaben und Menüführung verwenden
Neu beim Note aber ist der namensgebende Stift, den man aus der Unterseite des Geräts ziehen kann. Er lässt sich für alle Eingaben verwenden und erkennt, wenn man nicht zu sehr schmiert, die Buchstaben klaglos.
Der S-Pen genannte kleine Stift hat außerdem eine Taste, die weitere Bedienmöglichkeiten erschließt - so bringt beispielsweise ein Wischer nach links den Nutzer eine Menüebene zurück. Das alles ist keine Revolution, aber eine interessante Option.
Update auf Ice Cream Sandwich kommt bald
Mit dem Note erhält man ein Handy auf der Höhe der Technik. Besonders der Bildschirm, der HD-Videos anzeigen kann, überzeugt genauso wie die reaktionsschnellen Chips, die es antreiben.
Samsung will im ersten Quartal 2012 - ein genauer Termin ist noch nicht bekannt - außerdem ein Update auf die Version 4.0 von Android, Ice Cream Sandwich, fertigstellen. Das ist gerade für das Note eine interessante Option, denn: Wie das Gerät selbst, verbindet die Software das Beste aus Tablets und Telefon.
Ob man noch ein zusätzliches Telefon braucht oder ein großes Tablet oder vielleicht einen Laptop - das muss jeder Nutzer für sich entscheiden.
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(SZ vom 09.01.2012/kiha)
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