Noch ist nicht sicher, ob es De-Mails tatsächlich wie geplant von 2010 an geben wird. Das Gesetzgebungsverfahren dazu läuft noch. Die Bundesregierung ist jedoch zuversichtlich, dass es bis spätestens Mitte 2009 abgeschlossen ist.
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In Berlin rechnet man jedenfalls jetzt schon mit einem großen Erfolg. Datenschützer sind da skeptischer. Vor allem die Sicherheit der neuen De-Mails bereitet ihnen Sorge. Denn zum Einsatz kommen soll dabei das herkömmliche SSL-Verschlüsselungsverfahren, das auch überwiegend beim Online-Banking verwendet wird und nicht als völlig wasserdicht gilt.
Unklar ist auch die rechtliche Lage, da noch keine Zweifelsfälle einem Gericht vorgelegt worden, welche Beweiskraft eine solche Mail hat. "Wir befürchten, dass ähnlich wie bei EC-Karten dem Bürger pauschal die Beweislast im Missbrauchsfall auferlegt wird", sagt Frank Rosengart vom Chaos Computer Club.
Ulrich Dietz vom Bitkom ficht das alles nicht an. "Die Sicherheit hat höchste Priorität", sagt er. Das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnologie prüfe nach weltweit anerkannten Sicherheitsstandards und habe einen hervorragenden Ruf. "Wir haben volles Vertrauen in die Sicherheit der De-Mail." BMI-IT-Direktor Schallbruch geht sogar noch weiter, wenn er sagt: "Über die De-Mail wird es keine unerwünschten Spams mehr geben", da jeder Kommunikationspartner zweifelsfrei identifizierbar sei und das massenhafte anonyme Versenden von Mails dadurch erschwert werde.
Nach Meinung von Datenschützern ist es allerdings kaum vorstellbar, dass die Bundesregierung mit De-Mail ein absolut sicheres System hat entwickeln lassen. In der Vergangenheit sei noch jedes System, jeder Code geknackt worden, heißt es.
So ist es kaum verwunderlich, dass Regierung, Provider und Unternehmen leise Töne anschlagen, wenn die Diskussion auf den Sicherheitsaspekt zu sprechen kommt. Stattdessen wuchern sie lieber mit ihrem Lieblingsargument pro De-Mail: der Kostenersparnis. Laut Angaben des Bundesinnenministeriums werden Wirtschaft, Verwaltung und Bürger jährlich zwischen einer und 1,4 Milliarden Euro Kosten für Porto und Abwicklung sparen.
Vorausgesetzt, es finden sich genügend, die mitmachen. Denn vor dem Hintergrund von Schäubles Plänen, im Rahmen von Online-Durchsuchungen, den Bundestrojaner mittels getürkter Behördenmails ins Netz einzuspeisen, wird die Skepsis in der Bevölkerung groß sein. "Da können einem eigentlich nur die (Lach-)Tränen kommen", sagt Rosengart.
Und selbst De-Mail-Fürsprecher Schallbruch ist bei dieser Prognose vorsichtig: "Bis sich De-Mail wirklich durchgesetzt hat, werden sicher noch einige Jahre vergehen."
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(sueddeutsche.de/mri)
DFB-Pleite gegen die Schweiz
Wer bisher noch nicht restlos davon überzeugt war, dass unsere gewählten Vertreter ohne die geringste Verbindung zur Realität in einem Wolkeinkuckucksheim schweben..., hier ist der Beweis
1997 erstes deutsches Signaturgesetz (und Chipkarten von der Telekom mit international inkompatiblem Algorithmen (RIPE-MD als zu S/MIME inkompatibel wird von der Bundesregierung als obligatorische Inkompatibilität (SAGA/MailTrusT)) und mit rasender GEschwindigkeit geht es weiter.
Und nun geht es Schlag auf Schlag: Schon dreizehn Jahre später werden die Bürger von Friedrichshafen in der erlauchten Luxus kommen, rechtsverbindlich ihre Hundesteuererklärung abzugeben. Man möchte in den Rausch kommen bei so viel Modernität.
Selbstverständlich wachen natürlich BMI und BSI in Zusammenarbeit mit der grössten börsenotierten deutschen Lauschfabrik Telekom darüber, dass kein Terrroist die Friedrichshafener Hundesteuererklärung zu Terroranschlägen gegen Firedrichshafener Bürger (in der T-City) missbraucht. Dafür wird dann bei Erhalt der notwendigen Treibersoftware auch gleich der Bundestrojaner mit eingespeilt. Nur mit Festplattenüberwachung durch für das Richteramt nicht befähigte BKA-Mitarbeiter ist die Hundesteuererklärung in Friedrichshafen richtig sicher, weil ja die gesamte Festplatte begutachtet wird.
Bis 2010 hofft dann Schäuble endlich auch den Widerstand der linken Zweifler gegen Totalüberwachung., Atomstaat, Panzer und Rakten gegen Zivilisten gebrochen zu haben. Es geht voran:
"Das Bundesinnenministerium, die Stadt Friedrichshafen, die 1&1 Internet AG (web.de und GMX), T-Systems und der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft haben auf dem dritten IT-Gipfel eine entsprechende Erklärung unterzeichnet. Mit De-Mail soll ab 2010 die Online-Kommunikation so vertraulich und verbindlich werden wie die Papierpost und dabei so einfach sein wie eine eMail. "
"Das Bundesministerium des Innern und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik werden das Pilotprojekt koordinieren und die Umsetzung unterstützen."
www.egovernment-computing.de/kommunikation/articles/154872/
"was spricht gegen den einsatz von s/mime oder pgp, das sind zuverlässig funktionierende verfahren (bei denen allerdings der aufwand für unsere sicherheitsbehörden zum mitlesen relativ groß ist)? "
Sie sind ja eine Flocke! Haben Sie an der Erbschaftssteuer, dem Gesundheitsfonds usw. gesehen, wie unsere Kanzlerin ihre Altlasten aus ihrer FDJ-Erlebniswelt auf uns ausbreitet?
S/MIME zu nehmen und damit Off-the-Shelf Produkte wie Outlook, Netsacpe, Lotus Notes usw. zu nehmen, wäre schon 1998 unproblematisch machbar gewesen. Man hätte Software Zertifikate nach X.509 nehmen könne und die von mir aus von Meldestellen ausgeben lassen können nach Sichtkontrolle.
Aber vor einem ordentlichen Bürokratieabbau stand aber unsere Pseudosicherheitsmafia aus dem Bonner Raum (BSI, GMD; FhG, Telekom, etc.). Die haben erst mal zur Signatur S/MIME inkompatibel RIPE-MD genommen. Dann hat der TeleTrusT-Verein im MailTrust-Version 2 den Übergang vom PEM zu S/MIME beschlossen, aber unter Verletzung von S/MIME RIPE-MD zugealssen, weil die Telekom dafür fschon Karten hatte (nationale Verirrung statt internationaler Kompatibilität). Zynisch wie unser Bürokratie ist, hat man diese Standardverletzungen als Verbindlich erklären lassen. Damit war das Thema Signaturen tot und die Behörden hatten Ruhe vor Elektronik. Frau Zypries war entsetzt, aber hilflos.
Jetzt wird nur noch eine Scheindiskussion geführt. Zu internationalen interoperablen Standards ist man nicht bereit, damit man Ruhe hat. Dann tut man so, als wolle man und E-Mailstrukturen, die Millionen Bürger schon haben, würde man nur Standrads verwenden. Damit wird dann über den Bürokartieaufbau hinaus noch weiteres Gelöd für die Vernebelungsaktionen verschwendet.
Das ist das Modell Merkel. Man man jahrelang nichts. Verkündet auf einem lyrischen, unverbindlichen Gipfel das Gegeteil und zieht mit unbverrichteter Arbneit zum nächsetn Gifpel: Die gescheiterte NATO, der gescheitertet EU-Verrtag, der gescheiterte Bildungsgipfel, der Gipfel in Heoiligendamm, wo man mal ausprobiert hat, wie weit man mit Kampfflugzeugen gegen demonstrierende Bürger gehen kann, weil Schäuble ja auch Zivilisten abschiessen will udn Panzer gegen Bürger haben will, wie am 17.6.1953.
Vereinfachung des Lebens steht nicht auf der Agenda. Wir alle haben das so gewählt.
(Am Rande: Frau Zypries wollte vieles vereinfachen. Gesetzgeberisch hat sie sich viel Mühe gegeben, aber sie wurde ausgebremst durch die Techies aus der Sicherheitsmafia.)
events.ccc.de/congress/2005/static/r/f/i/RFID-Zapper_de61.html
vermutlich geht es nicht anders.
Wieso Flop? Unser ehemaliger RAF-Verteidiger, Horst-Maler-Freund und stramm-rechter Innenminister Schily, Nachfolger von "Geldkoffer-Manni" Kanther und Vordenker von Stasi 2.0 Schäuble hat sich durch die Einführung der RFID-Pässe saniert - für ihn war das kein Flop. Und für Rürup war auch die gleichnamige Rente kein Flop. Und für Christian Schwarz-Schilling...na ja, lassen wir das. Bringt eh` nix.
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