"Das Vorgehen der Münchner Staatsanwaltschaft kann man nur als Repression unserer politischen Arbeit verstehen", sagt Jens Seipenbusch, stellvertretender Vorsitzender der Piratenpartei. "Einige unserer Staatsdiener möchten den Überwachungsstaat wohl zu gerne ohne Wissen der Bevölkerung installieren." Die Münchner Staatsanwaltschaft will sich zur Hausdurchsuchung nicht äußern. "Zu laufenden Ermittlungsverfahren geben wir keine Stellungnahme ab", sagt deren Sprecher, Oberstaatsanwalt Anton E. Winkler.
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Welche Folgen die polizeiliche Maßnahme der Staatsanwaltschaft für die Partei und ihren Informanten hat, ist somit noch unklar. Anders als Journalisten genießen Organisationen wie Parteien keinen Informantenschutz. Erst 2007, zur Cicero-Affäre, hatte das Bundesverfassungsgericht den Schutz der im Grundgesetz garantierten Pressefreiheit gestärkt: Durchsuchungen bei Journalisten sind dann unzulässig, wenn sie allein dazu dienen, die Identität eines Informanten zu ermitteln.
Das Monatsmagazin Cicero hatte 2005 einen Artikel veröffentlicht, der ausführlich aus einem Bericht des Bundeskriminalamtes zitiert. Daraufhin wurden die Potsdamer Redaktionsräume und die Wohnung des Autors des Artikels durchsucht, Datenträger sichergestellt und eine Kopie der Computerfestplatte angelegt.
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(sueddeutsche.de/bön)
Surfrider Beach in Malibu
Hallo, das war übrigens kein Aprilscherz
Die sicherste Methode, um sich davor zuschützen, ist seinen Arbeitsspeicher Einzubetonieren! Mehr will ich da jetzt nicht sagen
Was schon mal richtig ist, die kommen in die Wohnung...
Will jemand wissen, wie die "Sache" wirklich funktioniert?
Rot-Riskierer: Gegen unberechtigtes Eindringen helfen Alarmanlagen
also unsere rentnerinnen hier im haus sind besser als jede alarmanlage...denen entgeht absolut nichts...:-)
sie wissen sogar , welcher müllbeutel in den versch. tonnen welchem haushalt in unserer mietskaserne zuzordnen ist ...
Zitat: suedle
Gemeint habe ich, dass es keine technische Möglichkeit gibt, das heimliche Eindringen in Ihre Wohnung zu verhindern bzw. die heimliche Montage einer technischen Installation an Ihrem Gerät.
Dafür gibt es doch so nette Dinger (Telefonwahlgeräte) die im Falle eines Eindringens das eigene Handy anrufen und man sogar bei der Unterhaltung von Einbrechern teilhaben kann.
Tipp:
Einfach mal bei Conrad oder einem anderen Elektromarkt vorbeischauen
Das wissen allerdings auch die Agenten und tragen deshalb als Schutz vor Eigenüberwachung der Zielperson bei solchen Operationen Sturmhauben, wechseln kein Wort untereinander und hinterlassen auch keine Fingerabdrücke oder DNA-Spuren. Am Verteilerkasten wird die Telefonleitung für die Zeit des Eindringens bei der Zielperson abgeklemmt und der Strom abgestellt. Zum Schutz vor Handy-Alarm-Modulen werden Störsender (Jammer) eingesetzt. Somit wird eine Live-Alarmierung der Zielperson komplett unterbunden. Bleibt also nur noch eine Alarmanlage mit Notstromversorgung. Die Alarmmeldungen kann man dann allerdings erst auswerten, wenn schon alles zu spät ist
Mir ist da so ein Fall aus dem Finanzsektor zu Ohren gekommen, bei dem durch eine versteckte Überwachungskamera solche Herren bei ihrer Arbeit gefilmt wurden, die keine einzige Spur hinterlassen haben sollen. Außer natürlich die Videoaufzeichnung. An den Schlössern soll kein einziger Kratzer zu sehen gewesen sein.
Man kann davon ausgehen, dass diese Herren mit Schlüsselanbietern zusammenarbeiten und auch auf dem Gebiet des Picking relativ professionell agieren.
Um bei ihrer Arbeit nicht vorzeitig gestört zu werden, bringen die Agenten schon Tage vorher den geplanten Tagesablauf der Zielperson für den Einbruchstag durch Telefon-Abhörmaßnahmen in Erfahrung.
Um sicher zu gehen, werden während der Operation Standortinformationen durch den Versand von stillen sms an die Handys aller zugangsberechtigten Personen der Wohnung laufend abgefragt.
Sicher ist Sicher
Sicher ist Sicher
suedle: b) es gibt keine technische Möglichkeit, sich grundsätzlich gegen die Durchsuchung/Bespitzelung zu wehren.
wieso?
Gemeint ist nicht die schon schwierige Situation, in der man weiß, dass ein Keylogger installiert wurde oder eine andere technische Veränderung am Computer durchgeführt wurde, die man (nur) noch aufspüren und entfernen muss - was dann sicherlich strafbar ist ;-)
Gemeint habe ich, dass es keine technische Möglichkeit gibt, das heimliche Eindringen in Ihre Wohnung zu verhindern bzw. die heimliche Montage einer technischen Installation an Ihrem Gerät.
Sicherlich weiß jeder aus einem Spionage-Thriller, dass es sogenannte Wanzen-Suchgeräte gibt. Solche Geräte habe ich nicht. Terroristen und andere organisierte Verbrecher werden sich aber bestimmt damit versorgen können.
Um sich gegen die heimliche Ausspionierung zu wehren müsste man täglich seine Wohnung scannen - keine Aufgabe für einen unbescholtenen Bürger, der seine Freiheitsrechte wahrnehmen will.
Paging