Quantified SelfSelbstvermessung am Handgelenk

Auf den ersten Blick sehen sie aus wie schicke Armbanduhren, doch diese tragbaren Messgeräte können mehr als eine Rolex. Sie dienen der Optimierung des Selbst.

Ein Überblick von Helmut Martin-Jung

Auf den ersten Blick sehen sie aus wie schicke Armbanduhren, doch diese tragbaren Messgeräte können mehr als eine Rolex. Sie dienen der Optimierung des Selbst - dem Trend "Quantified Self".

Die Schmale

Die Galaxy Gear Fit von Samsung ist kein reiner Fitness-Tracker, kann aber einiges, das die reinen Spezialisten in dieser Disziplin auch bieten - und noch etwas mehr. Das für eine Smart Watch relativ schmale Gehäuse beherbergt einen berührungsempfindlichen Oled-Bildschirm wie ihn auch viele Samsung-Handys haben. Über einen Sensor misst die Gear Fit (160 Euro) die Pulsfrequenz. Die Abweichungen zur Erfassung per Brustgurt waren tolerabel - was aber individuell verschieden sein mag. Leider spricht die Uhr nur mit Samsung-Geräten. Damit sie das tut, muss man zuerst die zugehörige App installieren und allerlei AGB- und Datenschutzkram abnicken. Das Gerät erfasst Schritte und überwacht den Schlaf. Außerdem zeigt es auf Wunsch unter anderem auch auf dem Smartphone eingehende SMS, Anrufe oder E-Mails an. Auf dem kleinen Bildschirm ist allerdings nicht viel zu sehen und in Meetings ständig auf die Uhr zu linsen, ist wohl nur marginal weniger störend als aufs Handy zu gucken.

Bild: Samsung 23. Juli 2014, 09:062014-07-23 09:06:48 © SZ vom 23.07.2014/vamü