Frankreichs Traumpaar startet seine Online-Offensive: Carla Brunis neue Seite bricht unter dem Ansturm der Massen zusammen, Nicolas Sarkozy will bald twittern.
Carla Bruni-Sarkozys Imageberater im Élysée-Palast scheinen das Internet entdeckt zu haben: Am Montag ging die Seite Carlabrunisarkozy.org online, auf der die italienisch-französische Sängerin aus dem Nähkästchen des Lebens als Première Dame plaudern soll und über ihre Stiftung informiert.
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Bin ich schon online? Präsidentengattin Carla Bruni-Sarkozy (© Foto: Reuters)
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Allerdings unterschätzten die Entwickler augenscheinlich, welchen Ansturm die versprochenen Einblicke in das glamouröse Leben der Bruni-Sarkozy auslösen würde: Gleich am Tag der Freischaltung brach die Seite aufgrund der hohen Zugriffszahlen zusammen, selbst am Dienstag noch war das digitale Zuhause der Präsidentengattin zwischenzeitlich nicht aufrufbar.
Die Erfahrungen mit dem Internet waren für Frankreichs Präsidentenpaar bislang eher schlecht: Als im Mai ein Video auftauchte, in dem Bruni ihrem Gatten Nicolas Sarkozy während eines Interviews die Worte "Bleib tapfer, mein kleiner Liebling" zuruft, überschüttete die französische Webgemeinde ihr Staatsoberhaupt mit Häme.
Das soll sich nun ändern: Medienberichten zufolge wird sich auch Nicolas Sarkozy künftig in die Weiten des Web 2.0. begeben. Wie das Sonntagsblatt Le Journal du Dimanche berichtet, wird Frankreichs Präsident beim Klimagipfel in Kopenhagen erstmals den Mikrobloggingdienst Twitter nutzen. Zudem hat ein Kommunikationsexperte Sarkozys Facebook-Seite neu gestaltet.
Bereits jetzt können Benutzer auf der offiziellen Homepage des Präsidenten Videos mit Reden wichtiger Regierungsmitglieder abrufen. Das Kleiner-Liebling-Interview ist dort allerdings nicht zu finden.
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(dpa/sueddeutsche.de/jk)
... welche Eier nicht gelegt sind ;-)
Wenn ein politischer gallischer Hahn kräht, dann ist das ja normal - aber warum muss denn eine unpolitische Henne global gackern ?