"Die meisten Medienunternehmen sind besser darauf vorbereitet, mit den Tafeln umzugehen, die Moses vom Berg Sinai holte, als mit den schillernden neuen Dingern, die Apple, Microsoft und andere Technologie-Erneuerer herausbringen," ätzte der Medienguru Alan Mutter jüngst auf seinem Newsosaur-Blog, "das muss sich schleunigst ändern."
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Die New York Times (NYT) schuf Berichten zufolge bereits vor längerer Zeit eine eigene Abteilung, die sich um die Präsentation der Inhalte auf dem Tablet kümmert. Andere Verlage haben ähnliche Projekte gestartet - es ist wahrscheinlich, dass Apple bereits bei der Vorstellung die ersten Partnerschaften mit Medienhäusern, aber auch mit Spieleherstellern bekanntgibt.
Das Tablet, schrieb eine Autorin der NYT, könne für die Medienbranche eine Zeitmaschine werden, durch die sie ihre Fehler im meist unprofitablen Internetgeschäft rückgängig machen könnten. Die Kalkulation: Bei einer modernen Präsentation der Nachrichten und Geschichten wären die Tablet-Nutzer endlich bereit, Geld für journalistische Inhalte auszugeben.
Was wird, wenn Steve Jobs geht?
Die Hoffnung auf Erlösung durch ein einziges Endgerät zeigt nicht nur die verzweifelte Lage, in der sich viele Verlage befinden: Sie symbolisiert auch die Macht, die IT-Firmen wie Apple oder Google inzwischen über ganze Branchen gewonnen haben. Mit iTunes hat das Unternehmen aus Cupertino, Kalifornien, den Schlüssel zur Verteilung der Inhalte auf seine Endgeräte - und kann mit steigender Marktmacht die Anbieter von Applikationen, Musik, Filmen oder Nachrichten-Abos prinzipiell dazu zwingen, ihnen einen immer größeren Teil am Umsatz abzutreten.
Doch erst einmal geht es Apple darum, sein neues Gerät möglichst oft zu verkaufen: Anders als bei Unternehmen wie Google, Amazon oder Microsoft steht und fällt das Geschäftsmodell der Firma mit dem Verkauf selbstproduzierter Endgeräte. Die Gewissheit der Anhänger, dass Apple derzeit keine Flops hervorbringen kann, ist jedoch eng mit dem Glauben an die Fähigkeiten von CEO Steve Jobs verbunden.
Der Apple-Prophet erfreue sich nach seiner Lebertransplanation wieder bester Gesundheit, heißt es. Nach der Vorstellung des neuen Geräts dürfte er sich allerdings langsam daran machen, das Unternehmen auf eine Zeit vorzubereiten, in der er nicht mehr in der ersten Reihe predigen wird.
Spätestens, wenn Jobs geht, dürfte der Apple-Kult auf eine harte Probe gestellt werden: Denn weil der Apfel-Religion die Metaphysik fehlt, muss sie ihr Heilsversprechen stets aufs Neue in Form von Produkten einlösen.
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(sueddeutsche.de/joku/gal)
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Das ist der mit Abstand schlechteste Artikel seit langem, den ich in der SZ gelesen habe.
Apple mit einer Sekte zu vergleichen finde ich seeehr weit hergeholt. Dann könnte man auch Microsoft mit der Mafia vergleichen.
Der Hype um das iPhone ist einzig und allein von den Medien hochgepusht worden. Und genauso wird es mit dem iTablet sein.
Apple kocht auch nur mit Wasser. Aber vielleicht liegt der Erfolg von Apple an den innovativen Produkten. Für die Region Deutschland gibt es viel geeignetere Smart-Phones als das iPhone von Apple, aber es war das erste und hat einen Trend eingeleitet, der die ganze Handy-Industrie beeinflusst hat. Das erste Betriebssystem mit 'Windows', war ebenfalls von Apple und nicht von Microsoft, trotz dem Namen(Windows95/98 etc).
Ausserdem kann man sich in der Regel auf die Geräte verlassen.
Auch Windows7(m.E. das beste Betriebssystem, das Microsoft je herausgebracht hat) ist eine gute Kopie vom Mac OS 10. Vielleicht werden durch die neue Bedienung des Iphone/iTabletsTastatur und Maus am PC bald überflüssig.
Diese Vorreiterrolle hat Apple groß, gemacht. Und natürlich ein kluges Marketing.
Allerdings muss ich dem Autor des Artikels, im Bezug auf Steve Jobs teilweise Recht geben. Steve Jobs hat Apple gross gemacht und als es, nach seinem Rückzug aus der Firma bergab ging, hat er die Apple noch einmal hoch gebracht. M.E. hat er sich diesen Status erarbeitet und verdient. Microsoft hat unfaire Methoden gebraucht, um sein Windows zu verbreiten. Apple hat durch die Zwangsbindung des iPhones an die Telekom ähnlichen Mist gebaut. Schwarze Peter kann man überall finden.
Ich persönlich habe sowohl Apple OS als auch Windows7 und Linux auf meinem Rechner laufen und finde alle Betriebssysteme haben ihre Stärken und Schwächen. Wenn man klug ist holt man sich das beste von jedem BS.
Aber dieser digitale Rassismus hat tatsächlich gewisse fundamentalistische Züge, sowohl im Bezug auf die Apple Fans, als auch auf die Windows- oder Linux-Fans.
Und er ist peinlich, weil er einen Mangel an Sachkenntnis und Objektivität zeigt ...
In der Badewanne kann ich damit kein Buch lesen. Zum Schreiben total ungeeignet weil unergonomisch und die Bilder zum Ankucken haben Fettflecken weil ich noch die Butter von der Pausenstulle am Finger hatte, als ich damit über den Bildschirm gefahren bin.
toooootallll überbewertet... wie so manches andere Appleprodukt auch.
Wenn Apple keinen Kultstatus hätte würden die meisten Produkte in der Saturn Ramschkiste bei der Kasse vergammeln. Die Frage ist wie lange dieser Status noch hält. Die Zeit als man als Individualist galt weil man glatt das 3fache an Geld ausgab um einen Mac anstatt einen PC zu Hause zu haben sind doch schon lang vorbei und man ist einer unter vielen... Zinsfreie 20 Monate Finanzierung sei dank.
Nur meine 2 ct zum Thema
Vor drei Tagen ist mein Mac abgestürzt. Ich kann also niemandem diese iTablette empfehlen. Die stürzt bestimmt auch irgendwann mal ab.
gerade um die Ecke dort kann man sich dann mit der nötigen Biwakausrüstung zum campieren vor dem Applestore ausrüsten.
Mal im Ernst ... was ist denn so schlimm an einem benutzbaren TabletPC. Wenn er auch dann vom Design her paßt. Schlecht für die Heidelberger Druck.
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