Ein Rivale in Browserform: Google hat erstmals Details zu dem Betriebssystem bekanntgegeben, mit dem es Microsoft angreifen möchte.
Die Philosophie des Internetzeitalters lässt sich in fünf Worten zusammenfassen: Revolutionäre Dinge sind immer einfach. Wenn sich diese Weisheit bewahrheitet, hat der Internetkonzern Google gute Chancen, eine weitere Revolution in Gang zu setzen: Die Benutzeroberfläche seines neuen Betriebssystems ist nichts anderes als ein Webbrowser.
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Chrome-Logo: Schneller Rivale für Windows (© Foto: dpa)
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"Chrome OS" heißt Googles neuestes Produkt, Details hat das Unternehmen nun erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt: Alle Programme werden im Chrome-Browser ausgeführt, auf das System und die auf dem Computer gespeicherten Dateien soll der Nutzer über Browser-Tabs oder Mini-Fenster zugreifen können. Die Dateien können nicht nur lokal, sondern auch automatisch auf Google-Servern im Netz gespeichert werden.
Das Betriebssystem trägt dem Trend Rechnung, den PC vor allem als Tor zum Internet zu nutzen. Damit stellt Google das Prinzip des Desktop-Computers, das durch Microsofts Windows-Betriebssystem geprägt wurde, in Frage: Chrome OS ist nichts weniger als eine direkte Kampfansage an den Rivalen aus Redmond, der beinahe 95 Prozent des Marktes für PC-Betriebssysteme beherrscht.
Schnell dank fehlender Festplatte
Als Schlupfloch, um Microsoft Anteile abzunehmen, dient der Markt der Netbooks. Diesen Computern steht weniger Rechenleistung als gewöhnlichen PCs oder Notebooks zur Verfügung, weshalb Hersteller sie gerne mit schlanken Betriebssystemen ausstatten. Ende 2010 sollen die ersten Mobilrechner mit Chrome OS auf den Markt kommen, Firmen wie Acer, HP oder Toshiba haben bereits verlauten lassen, einige Modelle mit dem Google-System ausstatten zu wollen.
Im Moment benötigt Chrome OS nach Angaben von Entwicklungsleiter Sundar Pichai sieben Sekunden, bis es hochfährt. Künftig sollen Computer mit Google-Betriebssystem aber "wie ein Fernseher" starten, so Pichai: "Sie stellen es an und sind drin." Um eine solche Geschwindigkeit zu erreichen, sollen Chrome-OS-Rechner einen Flash-Speicher erhalten und auf reguläre Festplatten verzichten.
Chrome OS basiert auf einem Linux-Kernel und verwendet Open-Source-Software. Google hat bereits den Code freigegeben, damit Entwickler Anwendungen für das Betriebssystem schreiben können. Dabei schielt man mittelfristig vor allem auf die Spieleindustrie, die sich ebenfalls immer deutlicher in Richtung Internet bewegt. Allerdings soll es nicht zuletzt auch die Google-Basissoftware sein, die Nutzer des Betriebssystems verwenden: Google Text & Tabellen wird bereits seit längerem als internetbasierte Alternative für die Office-Programme von Microsoft beworben.
Unbekannter Faktor Apple
Wie stark Google mit Chrome OS Microsoft angreifen kann, wird vor allem von der weiteren Entwicklung im Hardwarebereich abhängen: Sollten Netbooks weiter Marktanteile gewinnen und sich als Alternative oder Ergänzung zu rechenstärkeren Computern etablieren, wird Chrome OS für große Entwickler interessant.
Eine große Unbekannte hierbei ist allerdings Apples Tablet-PC, ein flacher Touchscreen-Minicomputer, der Gerüchten zufolge im Frühjahr 2010 vorgestellt werden soll. Branchenkenner trauen dem Apple zu, mit dem Gerät den Markt der Minicomputer ähnlich aufzuwirbeln, wie es seinerzeit beim Handy-Markt mit dem iPhone gelang.
Apple hat hierbei den Vorteil, Betriebssystem und Hardware aus einer Hand zu liefern. So ist es durchaus wahrscheinlich, dass viele iPhone-Anwendungen auch auf dem Tablet laufen. Programme für das Google-Handybetriebssystem Android sind hingegen mit Chrome OS nicht kompatibel.
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(sueddeutsche.de/joku/beu)
Griechenland in der Schuldenkrise
Meiner Meinung nach ist ChromeOS für eine völlig andere Zielgruppe gedacht als das M$Betriebssystem und wird sich dementsprechend kaum Konkurrenz machen.
Seine Daten Google anzuvertrauen bleibt trotzdem eine nicht empfehlenswerte Sache. ;o)
Win7 ist prinzipiell - M$-üblich - das kostenpflichtige Service-Pack 3, mit dem Vista endlich das kann, was ursprünglich vollmundig angekündigt, aber nicht gehalten wurde.
Und ewig gilt der alte Spruch: Kaufe NIE etwas von M$, solange nicht das Service-Pack 1 zur Verfügung steht.
Wer sich übrigens amüsieren will, sollte unter Google (für etwas sind sie gut) zu Win7 die FM 651 nachsehen. Leider kann ich hier keine Bildchen einstellen, aber da wird doch tatsächlich zur Fehlerbehebung als erste Alternative empfohlen, einen Freund zu fragen.
Dennoch kann ich mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, ein Betriebssystem á la Google OS zu verwenden. Dann doch lieber Linux oder Apple. Sonst kann man sich in ein paar Jahren mit Google streiten, ob meine Urlaubsbildchen in deren (denkbarem) nächstem Projekt allgemein verfügbar sein dürfen.
Das einzige was mich an Vista nervt, ist der Datenmüll der sich ansammelt und der Ressourcenhunger.
Also ich hab kein Problem mit Vista (64/Business) ;-))
Hast du das Ding gleich nach Veröffentlichung gekauft? Denn das sollte man nicht machen, da nicht ausgereift gewesen. Das selbe trifft natürlich auch auf Windows 7 zu.
was ja eine Billigproduktion war, die zur Gewinnmaximierung teuerst verkauft wurde, muss Microsoft aufpassen nicht den gesamten Markt zu verlieren. Ich kaufe mir auch im M oment nicht Windows 7 sóndern warte ab und sehe mich nach anderen Möglichkeiten um. Es gibt kaum ein ´Tag an dem ich mich nicht über das Miese Vistas ärgere. Insofern denke ich ist Konkurrenz nicht schlecht. Sie belebt das Geschäft.
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