Auch Nerds, Freaks oder Geeks fahren gerne Rad. Damit sie auch in einer fremden Umgebung immer den richtigen Weg finden, gibt es zahlreiche Apps für Android-Smartphones. Und das Beste: Einige davon sind kostenlos.
Zehn Kilometer sind es vom Berliner Westend bis zum Checkpoint Charlie. Dafür braucht man auf dem Rad bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 19,7 Kilometern in der Stunde 30 Minuten und 38 Sekunden, wie die App auf dem Smartphone genau registriert.
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"Wie bei der Auto-Navigation geht auch bei Fahrradfahrern der Trend zu Smartphone-Apps als Alternative zu speziellen Navigationsgeräten", sagt der Berliner Telematik-Experte beim IT-Branchenverband Bitkom, Bernd Klusmann. Für die reine Streckenerfassung kann man das Gerät in der Tasche lassen - und verstößt so auch nicht gegen das Verbot, im Straßenverkehr das Handy in die Hand zu nehmen.
Will man das Smartphone als Navi nutzen, sollte man es aber mit einer Halterung am Lenker befestigen. Hier gibt es auch wasserfeste Universalhalterungen für unterschiedliche Modelle. "Eine Navi-App auf dem Smartphone ist für Radfahrer vor allem in fremden Städten interessant", sagt Bettina Cibulski vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) in Bremen.
"Da will man ja nicht im dichten Verkehr auf den Hauptstraßen bleiben." Eine weitere Anwendung ist die Nutzung auf größeren Radtouren. "Da setzt es sich immer mehr durch, dass man statt einer Karte einfach ein Smartphone-Navi dabei hat", sagt Cibulski. "So muss man bei der Suche nach dem richtigen Weg nicht absteigen, sondern kann auf dem Display auf den Pfeil schauen."
Wie bei Navigationssystemen im Auto weist ein Pfeil die Richtung zum zuvor eingegebenen Ziel. Der ADFC hat selbst eine App (ADFC-mobil - 2,39 Euro) für Radtouristen entwickelt, die auf dem iPhone 20 ausgewählte Radfernwege präsentiert - mit Streckenlänge, Höhenprofilen sowie Angaben zu Sehenswürdigkeiten, Unterkunftsmöglichkeiten und Fahrradwerkstätten.
Navi aus der Fahrradhauptstadt
Umfangreicher ist die kostenlose iPhone-App Naviki von der Fachhochschule Münster, die für ganz Deutschland eine gewünschte Fahrradroute ermittelt und auch die zurückgelegten Wege speichert. MotionX GPS (2,39 Euro) eignet sich auf dem iPhone auch zum Speichern einzelner Wegpunkte. Diese lassen sich dann ebenso wie vollständige Streckendaten mit einer E-Mail verschicken.
Als Fahrradcomputer versteht sich die App B.iCycle (3,99 Euro) - diese Anwendung speichert alle Touren, zeigt aber auch die zurückgelegte Gesamtkilometerzahl an. Skobbler (1,59 Euro) gibt es für das iPhone wie für Android-Handys; die App verwendet das Kartenmaterial des OpenStreetMap-Projekts und eignet sich auch für die Fahrrad-Navigation, ist aber nicht darauf spezialisiert.
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In solch einer Liste darf natürlich die komoot Tourenplanung nicht fehlen. Die App für iPhone und Android-Smarphones berechnet Radtouren für unterschiedliche Räder und je nach Vorliebe mit oder ohne Schotter. Dabei wird auch die Fitness miteinbezogen. Während der Tour gemacht Fotos werden an die richtige Stelle eingefügt.
Die Nutzung in einer selbst wählbaren Region ist kostenlos.
http://www.komoot.de/ueber-komoot/mobile.html
aus meiner Erfahrung sind alle fahrradnavigationen noch sehr entwikllungsfaehig - um es gelinde auszudruecken. Und bei den utonavigationen fährt man schon mal auf der anderen flussseite, da der Fahrradweg unbekannt ist.
Ein moderner Nabendynamo bringt 6-12V~/500mA. Für ca. 2.50€ Bauteile und einem passenden Stecker kann jeder Hobbybastler eine Strombersorgung auf z.B. USB bauen. Das größte Problem dabei sind passende Gerätestecker.
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Fast jedes bessere Navi (Radmodus vorausgesetzt) eignet sich für Fahradnavigation. Eine wasserdichte/erschütterungsfeste Ausführung (IP67/MIL) bring da Vorteile.
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Sikasuu
(der seit Jahren Akkus, Handys, usw. auf Touren aus dem Nabendynamo lädt)