Vor einem Jahr hat Apple das iPhone auf den Markt gebracht - hat die Konkurrenz seither aufgeholt?
Um eine Tür zu entriegeln, nimmt man den Riegel, meist ein L-förmig gebogenes Stück Metall, am kurzen Teil des L und schiebt ihn zur Seite. Wie aber sperrt und entsperrt man ein Mobiltelefon? Es ist dies scheinbar eine der einfacheren Fragen, und doch findet jeder Hersteller seine eigene Lösung, um zu vermeiden, dass das Handy in der Hosentasche ungewollt nach China telefoniert. Die einleuchtendste Idee aber stammt von Apple. Das iPhone zeigt auf seinem berührungsempfindlichen Bildschirm einen Riegel, mit dem man was tun muss? Genau, zur Seite schieben.
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Es waren Merkmale wie dieses, die Apples Gerät mit der Bekanntgabe im Januar 2007 und dem Verkaufsstart im Juni zu einer Ausnahmeerscheinung machten. Auch wer sich am Ende doch für ein anderes Modell entscheidet, hält es oft für ein Vorbild an Benutzerfreundlichkeit. Nun - glaubt man den zahlreichen Gerüchten - soll schon in wenigen Tagen das Nachfolgemodell vorgestellt werden. Wie gemunkelt wird, soll dieses nachrüsten, was man bisher am meisten vermisste beim iPhone: die schnelle Internetanbindung über UMTS und einen GPS-Chip zur mobilen Navigation.
Was aber hat die Industrie in dem Jahr auf die Beine gebracht, das seit der Markteinführung des ersten iPhones vergangen ist? Oder anders gefragt: Kann man heute ein anderes Mobiltelefon mit der Ausrichtung auf mobiles Surfen und auf Multimedia-Fähigkeiten kaufen, das sich ähnlich spielerisch bedienen lässt? Wir haben drei Geräte, die von der Papierform her dem Vorbild am nächsten kommen, im Praxiseinsatz getestet.
Alle drei Kandidaten, das Qbowl von Samsung, das Viewty von LG sowie das neue Diamond Touch von HTC, haben einen ähnlich großen und ebenfalls berührungsempfindlichen Bildschirm. Sie können große Mengen an Musik- und Videodateien speichern und abspielen, außerdem fotografieren und filmen, sind internettauglich und bei den Mobilfunkanbietern sofort zu haben oder sollen - im Falle des HTC-Gerätes - in wenigen Tagen verfügbar sein.
Die kurze Antwort auf die oben gestellte Frage lautet dennoch nein - so spielerisch wie das iPhone lässt sich keiner der Konkurrenten handhaben. Immerhin ist oft das Bemühen erkennbar, es dem Vorbild gleichzutun. Die Fähigkeit zum Beispiel, Internetseiten mit zwei Fingern zu vergrößern oder zu verkleinern, bleibt einzigartig. Aber auch wenn die Menüs der Konkurrenten manchmal weniger Chic haben, wenn man am Anfang öfters mal in der Anleitung nachsehen muss, jeder aus dem Trio hat seine Vorzüge und kann daher als Alternative dienen.
Kaum ein Geschäft aber ist so schnelllebig wie die Mobilfunkbranche. Für den Spätsommer sind neue Geräte angekündigt, mit denen die Hersteller versuchen wollen, gegen das iPhone und die restliche Konkurrenz zu punkten.
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- Neue Handys SIMply doppelt 20.03.2008
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Bruce Springsteen in Frankfurt
Mal davon abgesehen das, das iPhone das erste Telefon war das einen vollwertigen Webbrowser hatte, bietet es sonst nicht besonders viel. Da setze ich lieber auf das SonyEricsson XPERIA X1. Das SE X1 kostet im gegensatz zum iPhone keine 400 Euro mit Vertrag, sondern Null Euro, zumindest in manchen Shops, wie Handyhoch.de
nein.
Das Ding wurde von sämtlichen Medien in den Himmel gelobt, interessanterweise, bevor es jemand wirklich gesehen hatte. Eine beispiellose (bezahlte?) Kampagne hat dazu geführt, dass der Begriff "iphone" schon vor dem Verkaufsstart in die Schädel geprügelt wurde. Auch die SZ war seinerzeit daran beteiligt, wie halt alle.
Ansonsten hätten höchstens ein paar designverliebte das Spielzeug gekauft. Was nicht heissen soll, dass die anderen "Telefone" besser wären...
Aktuell wüsste ich in der Tat nicht, was ich kaufen würde.
DW
P.S. Was ist passiert? Ist der Kalender kaputt?
Nein, kreativ sind sie nicht, die Manager der großen Firmen. Das man wieder den iPhone hinterherläuft zeigt nur wie wenig man zur Einsicht bereit ist. Lehrnfähig ist man auch nicht. Statt sich mit Design und Funktion zu beschäftigen und gute Konzepte, die es zu hauf gibt, bekommt man wieder das unausgegorene im schweiße Ehrgeiziger Manager schwimmende Zeug und weil man Angst hat, kündigt man schon die nächsten Geräte an, anstatt einmal ein Update für vorhandene.
Wenn Steve Jobs mal zurücktritt, was wird dann kommen?
OpenSource wäre dann der einzige Rettungsanker den anderswo kommt der Verbraucher nicht mehr zu Wort.
Das Handy ist längst kein Telefon mehr, sondern Allzweck-Gerät. Landkarten und Fahrpläne aus dem Internet laden, mp3 hören, Fotos schießen... Künftig wird das Handy auch für Navigation, Bezahlung, Fahrkarte der Check-in am Flughafen dienen. In ein paar Jahren wird keiner mehr wissen, warum diese Allzweck-Geräte mal "Telefon" hießen.
Da sind wir Deutschen leider noch zeimlich altmodisch. Lassen Sie sich mal von eimem Japaner sein Handy zeigen! Viele unserer Geräte sind heute Telefone mit aufgepfropften Zusatz-Funktionen was die die Bedienung unnötig kompliziert macht. Wir brauchen dringend mehr "iPhones" - mich wundert, warum nicht mehr Firmen auf diese genial einfache Bedienung kamen.
Weniger Chic ist ja ok, aber noch mehr Funktionen?
Es gibt nämlich tatsächlich Leute, die mit einem Mobiltelefon wirklich nur telefonieren wollen, ob man es glaubt oder nicht ;o)
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