120.000 Gmail-Kunden dürften sich gerade mächtig ärgern: Google hat versehentlich alle Nachrichten aus ihrem Postfach gelöscht, die Wiederherstellung verzögert sich.
Eine wichtige E-Mail versehentlich unwiederbringlich zu löschen, ist unangenehm. Seine komplette elektronische Post ohne eigenes Zutun zu verlieren, dürfte zu den größtmöglichen Ärgernissen für Internetnutzer gehören.
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Etwa 120.000 Google-Kunden machen derzeit diese Erfahrung: Seit Sonntagabend ist ihr Postfach beim Mail-Dienst Gmail leer, beim Login erscheint nur die Google-Willkommensnachricht.
Offenbar hat Google die Inbox der Nutzer in den Ausgangszustand zurückgesetzt. In verschiedenen Statusmeldungen hat der Konzern erklärt, an der Lösung des Problems zu arbeiten. Eine angekündigte Erklärung mit Details musste das Unternehmen jedoch verschieben.
Zwar betont Google, dass von dem Problem nur 0,08 Prozent aller 150 Millionen Gmail-Nutzer betroffen seien; sollte es weiter bestehen, droht dem Unternehmen allerdings ein Imageschaden: Google versucht massiv, Kunden für die Nutzung unterschiedlichster Dienste zu gewinnen, bei denen die Daten auf den Servern des Unternehmens lagern. Vor allem Firmen sollen künftig wichtige Daten bei Google speichern, um einen geräteunabhängigen Zugang zu ermöglichen.
Diese Speicherart, die unter dem Namen Cloud Computing bekannt ist, soll eigentlich dafür sorgen, dass Nutzer sich nicht mehr um die Sicherheit der eigenen Daten kümmern müssen, sondern diese in die Hände von IT-Dienstleistern geben.
Offline-Speicherung möglich
Dabei kommt es allerdings manchmal zu erheblichen Problemen: 2009 hatte bereits T-Mobile einen erheblichen Imageschaden erlitten, als durch einen Serverausfall die Daten von Nutzern des mobilen Dienstes Sidekick verloren gingen und erst nach einigen Wochen wiederhergestellt werden konnten.
Gmail bietet selbst in den Einstellungen die Möglichkeit, seine Mails auch lokal auf einem Rechner zu speichern. Unter dem Punkt "Offline" kann eine automatische Synchronisierung angewählt werden. Wer diese Option genutzt hat und zu den 120.000 Betroffenen gehört, muss sich nun nicht darum sorgen, ob Google die verlorenen Daten wiederherstellen kann.
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(sueddeutsche.de/joku/holz)
wer seine daten so preis gibt, hat selbst schuld. jedenfalls beim heutigen stand der technik.
http://litfas.de/computertreff/identitaets-missbrauch.php#wolke
Mit Sicherheit ausspioniert, mit Sicherheit verfolgt und jetzt noch mit Sicherheit die Daten futsch. Klasse!
wo selbst das löchrige BDSG nicht gilt.
kein Problem. Und die Sicherung durch Google hat bisher im Falle eines Falles gut recovered.