Mobile Internetnutzung Deutschland wird zum Smartphone-Land

Mindestens 20 Millionen Bundesbürger besitzen einer neuen Studie zufolge ein internetfähiges Handy. Das ist bereits jeder Dritte Deutsche über 14 Jahren. In der Realität könnte die Zahl sogar noch höher liegen.

Smartphones werden in Deutschland immer beliebter: Laut einer neuen Forsa-Studie für den Branchenverband Bitkom hat heute schon etwa jeder Dritte über 14 Jahren ein solches Gerät.

"Mindestens 20 Millionen Deutsche haben nach eigenen Angaben ein Smartphone, auf dem Apps installiert werden können", erklärte ein Bitkom-Sprecher. Vor einem Jahr waren es etwa 13 Millionen. "Die Zahl liegt wahrscheinlich noch höher, weil jeder siebte Handy-Besitzer nicht weiß, ob sein Gerät mit Apps umgehen kann." Apps sind Miniprogramme für Mobiltelefone.

Ein Grund für die schnelle Verbreitung von Smartphones sind unter anderem die wachsende Nachfrage nach einer mobilen Internet-Nutzung sowie sinkende Preise. Damit verdrängen die Hightech-Geräte zunehmend gewöhnliche Handys.

Nach letzten Bitkom-Schätzungen soll die Zahl verkaufter Smartphones dieses Jahr erstmals die Marke von 10 Millionen überschreiten. Damit stiege der Absatz der hochwertigen Multimedia-Handys voraussichtlich um 39 Prozent.

Der Verkauf von Handys insgesamt soll um etwa 6 Prozent auf 28,4 Millionen steigen. 2010 machten die Smartphones mit 7,4 Millionen abgesetzten Geräten bereits 37,8 Prozent des gesamten Handymarktes aus.