Microsoft hakt den Flop Vista ab: Von Freitag an können Privatanwender Windows 7 kostenlos herunterladen, allerdings in der Beta-Version.
Microsoft-Chef Steve Ballmer versuchte erst gar nicht, das Renommee des viel kritisierten Betriebssystems Windows Vista noch zu verteidigen. Zur Eröffnung der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas (US-Bundesstaat Nevada) ging Ballmer gleich zum Angriff über und kündigte den Start der Betatest-Phase für das neue System Windows 7 an.
Bild vergrößern
Steve Ballmer kündigt die Beta von Windows 7 an. (© Foto: dpa)
Anzeige
Vom kommenden Freitag an soll sich jeder PC-Anwender mit einem halbwegs aktuellen Computer selbst ein Bild davon machen können, dass es dem größten Softwarekonzern der Welt in den vergangenen Monaten gelungen ist, die gröbsten Schwachstellen von Vista auszumerzen.
Windows 7 soll schneller hochfahren und die Anwender weniger bevormunden, als es Windows Vista getan hat. Bei Laptops soll die neue Software dazu beitragen, dass der Rechner weniger Strom verbraucht und damit der Akku länger hält. Außerdem hat Microsoft große Anstrengungen unternommen, um Peripheriegeräte besser in das neue System einzubinden. Vista war vor allem von den IT-Verantwortlichen in Unternehmen und Organisationen mit großer Skepsis aufgenommen worden.
In die Läden werde das neue System möglicherweise noch im laufenden Jahr kommen, sagte ein Microsoft-Manager der dpa am Rande der CES-Eröffnung. "Die ersten Erfahrungen mit der Beta-Version zeigen, dass wir offenbar nur noch kleinere Dinge erledigen müssen und das System keine großen Schwachstellen mehr hat." Ziel sei es, spätestens drei Jahr nach dem Start von Windows Vista, also Ende Januar 2010, mit dem Nachfolgesystem auf dem Markt zu sein.
Unterstützung im Wettbewerb mit Yahoo! und Google auf dem umkämpften Online- und Mobilfunkmarkt erhält Microsoft vom US- Mobilfunkprovider Verizon und dem weltweit zweitgrößten PC-Hersteller Dell. Beide Konzerne integrieren die Microsoft-Dienste Windows Live beziehungsweise Live Search in ihre Produkte, kündigte der Microsoft-Chef an.
Sie sind jetzt auf Seite 1 von 2 nächste Seite
- Mode für Nerds Microsoft verkauft "Softwear" 08.12.2008
- Langsame Computer Datenmüll in Windows 02.12.2008
- Microsoft: Vista-Nachfolge Kleine Schritte mit Windows 7 28.10.2008
- Strategiewechsel bei Microsoft Von Windows und Wolken 27.10.2008
- Software Daten-Stick statt Laptop 20.10.2008
Bruce Springsteen in Frankfurt
... Hauptsache Linux. Habe jetzt seit einem halben jahr das Heimbüronetzwerk auf Ubuntu umgestellt und bin jeden Tag begeisterter: Open Office ist eh besser als die MS-Alternative, Gimp kann fast alles, was Photoshop kann, für Vektorgrafik ist Inkscape ein echter CorelDraw-Ersatz und DTP mit Scribus ist intuitiver und produktiver als mit InDesign oder Quark. Zum Anbinden von Scannern gibt es niochts besseres als das (zugegeben kostenpflichtige) Vuescan, das sämtliche proprietören Scanner-Begleit-Softwaren um Längen schlägt, und mit ein paar Euro für Turboprint stehen einem sämtliche Drucker mit all ihren Funktionen zur Verfügung. Und wenn es doch ein Windoof-Programm sein muß, läuft in der Virtualbox ein XP nur etwa 10 Prozent langsamer als direkt installiert und ist nach Gebrauch gleich wieder weggeklickt. Wer schon einmal RAW-Bilddateien von unterschiedlichen Kameras auf einen Windows-Rechner ziehen u8nd dort bearbeiten wollte, wird gleich ganz grün vor Neid, denn bei Linux geht das ganz ohne Installation kameraspezifischer Programme einfach so. Von Videobearbeitung ganz zu schweigen. Und es brauchte erst das kostenlose "Kaffeine", um mit einer Terratec-TV-Karte ruckelfrei fernzusehen. Das Original-Terratec-Programm schafft dies auch in der neuesten Aktualisierung noch immer nicht.
hinzu kommt bei debian basierten distibutionen das software management. ich kann mir ein leben ohne apt gar nicht mehr vorstellen.
zudem sind auf den ubuntu servern derzeit 28000 software pakete hinterlegt!
Ein nicht zu unterschaetzender vorteil bei open source systemen ist auch die interaktion zwischen software komponenten. so muss nicht jede software die z.b. latex benutzt auch latex mitliefern, sondern verwendet die basis installation auf die auch andere programme zugreifen. gleiches git fuer ssh, vpn, vnc etc.
Aber meine Branchensoftware gibt es nun einmal nicht für den Mac. Und wenn ich dann wieder XP installieren muss, macht das auch keinen Sinn. Das XP war auch nicht besser als das Vista jetzt - oder genauer: genauso schlecht!
"Es macht was es soll, kein einziger Bluescreen (gegenüber XP durchaus ein Fortschritt), "
XP ist das stabilste Windows, mit dem ich je gearbetet habe! Ich habe noch nie einen XP Bluescreen gesehen.
Nun ringen SIe sich doch endlich durch zu einem Mac. Dass da die meiste Software läuft hatten wir ja schon und zumindest ein XP mit SP2 läuft auch problemlos drauf... :D
Paging