Wieder gibt es eine Sicherheitslücke bei Microsoft. Diesmal hat es den Internet Explorer erwischt. Mit einfachen Klicks lässt sich das Problem beheben.
Explorer-Nutzer aufgepasst: Der weit verbreitete Internet-Browser hat eine Sicherheitslücke, die der Hersteller Microsoft bislang nicht beheben konnte. Betroffen sind Explorer-Anwender mit den Betriebssystemen Windows XP und Windows Server 2003, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.
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Sicherheitsexperten berichteten, dass Kriminelle schon seit einer knappen Woche die Lücke ausnutzten. (© Foto: dpa)
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Hacker können mit Hilfe der Sicherheitslücke die Kontrolle über einen Rechner erlangen. Alles, was ein Nutzer tun muss, um in die Falle zu geraten, ist der Besuch einer infizierten Webseite. Die Links dorthin finden sich oft in Spam-Mails. Sicherheitsexperten berichteten, dass Kriminelle schon seit einer knappen Woche die Lücke ausnutzten.
Microsoft schaffte es bis zum Montagabend noch nicht, eine Aktualisierung für den Explorer den Anwendern zur Verfügung zu stellen und rät deshalb, bestimmte Komponenten, nämlich Microsoft Video ActiveX Control, auszuschalten. Das Deaktivieren funktioniert am einfachsten über die Webseite support.microsoft.com/kb/972890. Dort klickt sich der Nutzer in die Rubrik "Beheben Sie es für mich". Unter "Aktivieren Sie die Problemumgehung" liegt eine verknüpfte Installationsdatei mit der Endung ".msi". Maßgeblich ist der Button "Fix it". Einen Patch, der die Sicherheitslücke schließt, hatte Microsoft bis zuletzt noch nicht zur Verfügung gestellt.
Das Unternehmen veröffentlicht Sicherheitshinweise normalerweise am zweiten Dienstag eines Monats. Immer wenn Microsoft davon abweicht, gilt die Gefahr für Anwender als sehr groß.
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(SZ/AP/dpa/cf)
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es wäre hierbei angebracht, einen weiteren Patch einzuspielen: ActiveBrain! Klicken Sie nach der Installation einfach auf "Aktivieren Sie die Problemumgebung."