Microsoft schlägt zurück: Von Herbst 2010 an will das Unternehmen eine Version des Verkaufsschlagers Office kostenlos übers Internet anbieten - und so mit dem Rivalen Google gleichziehen.
Microsoft plant im ersten Halbjahr 2010 eine Gratis-Version seines Verkaufsschlagers Office über das Internet. Mit dem Schritt will der weltgrößte Softwarekonzern mit dem Rivalen Google gleichziehen, der ein ähnliches Programm vor drei Jahren frei verfügbar gemacht hat. Wie Microsoft mitteilte, sollen vier Programme zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation und für Notizen im Internet angeboten werden.
Microsoft gegen Google (© Foto: dpa)
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Vom Erscheinungsbild und der Nutzung sollen die Webversionen den kostenpflichtigen Office-Programmen ähneln, mit denen Microsoft viel Geld verdient hat. Für Geschäftskunden sind zwei weitere Ausführungen fürs Internet geplant. Analysten zufolge könnten bestehende Office-Nutzer in Zukunft zur Onlineversion wechseln. Dann könnte Microsoft diese Nutzer auf seine werbefinanzierten Internetseiten wie die Suchmaschine Bing locken.
Zudem hat Microsoft hat am Montag eine erste Version seines Bürosoftware-Pakets Office 2010 veröffentlicht. Zahlreiche Entwickler und Unternehmen könnten ab sofort das neue Office-Paket in einer technischen Vorschauversion testen.
Google hatte Microsoft erst in der vergangenen Woche mit einem eigenen Betriebssystem den Kampf angesagt. Der Internet-Konzern kündigte an, bis Ende 2010 werde Google Chrome OS zunächst für Netbooks - auf das Internet zugeschnittene Mini-Laptops - zur Verfügung stehen. Langfristig soll das System auch auf üblichen PCs laufen können.
Google hatte zuvor einen eigenen Browser herausgebracht, Google Chrome, der als Alternative zum Internet Explorer beworben wird. Während Microsoft seine Programme traditionell auf einzelne Computer zuschneidet, sind die Google-Produkte eher webbasiert.
(Reuters/dpa/af)
Christopher Lee zum 90.
Ich musste schon schmunzeln: "Microsoft schlägt zurück", indem sie mit "Rivalen Google gleichziehen". Wieder mal beschränkt sich M$ auf das Nachäffen und empfindet sich als innovativ.
das gibt es längst und besser. Es nennt sich openoffice.
Das google OS, ist ein Linux. Also nix google OS.
Microsoft, sollte vielleicht besser w2k, als Umsonstsoftware wieder auf den Markt bringen und wieder regulaere Updates, für das System bringen. Das wäre einmal was Anständiges, von Microsoft. Aber so weit wird es wohl nie kommen.
Sehen wir davon ab, dass Webanwendungen in Zukunft immer mehr im Kommen, bzw. eigentlich schon obligatorische ist, gibt es auch andere Konkurrenzprodukte wie das kostenlose Open Office oder Office-Produkte anderer Firmen - man muss sie nur ergoogeln(!)
Was wir mehr Sorgen macht: Wettbewerb sehen es die einen - Datenklau die anderen. Ich will meinen, wie wird diese Gratissoftware eigentlich erkauft? Natürlich durch Werbung. Damit verbunden die HInterlegung persönlicher Daten - like Google&Co. Im Prinzip ist es egal, ob mit Microsoft oder Google - wenn jemand Datenschutz auf die Fahne geschrieben hat, kommt er vom Regen in die Traufe...
Huch, war nicht MS-Office schon immer gratis?
Das Ende von Microsoft begann mit der sprechenden Büroklammer. C ést la vie!