Kooperation mit Cloud-Speicherdienst Microsoft will von Dropbox profitieren

  • Wer Microsoft Office und Dropbox nutzt, kann sich freuen: Die Bürosoftware und der Speicherdienst sind künftig enger verknüpft.
  • Von der Zusammenarbeit könnte auch das mobile Betriebssystem Windows Phone profitieren. Dropbox entwickelt nun eine App dafür.

Microsoft kooperiert mit Dropbox

Microsoft und der Online-Speicheranbieter Dropbox arbeiten künftig zusammen. Das haben die Firmen jetzt bekannt gegeben. Künftig sollen Benutzer des Microsoft-Büroprogramms Office ihre Dokumente direkt in dem Onlinespeicher von Dropbox ablegen können. Nutzer eines iPads oder eines Android-Geräts können ihre Unterlagen aus Dropbox künftig direkt mit der Office-App von Microsoft öffnen. So soll es beispielsweise möglich sein, einen Brief zu Hause auf dem Desktop-Computer zu beginnen und auf dem Weg zur Arbeit auf dem Tablet fertigzustellen.

Microsoft reagiert auf die Kundennachfrage

Die Ankündigung kommt überraschend. Bislang hatte Microsoft als Online-Speicher in Office nur den eigenen Dienst Onedrive angeboten. Mit dem Schritt rückt das Unternehmen ein Stück von dem Anspruch vieler Technikfirmen ab, die Kunden möglichst eng an die eigenen Dienste zu binden. Das Technikmagazin Wired vermutet, Microsoft habe befürchtet, die Attraktivität des Office-Angebots könne sinken, wenn es nicht auch die populäreren Dienste von Drittanbietern integriert. Dropbox hat weltweit 300 Millionen Nutzer. Zuverlässige Nutzungszahlen von Onedrive sind nicht bekannt.

Windows Phone könnte profitieren

Im Gegenzug kündigte Dropbox an, künftig eine App für das Microsoft-Mobilsystem Windows Phone auf den Markt zu bringen. Die Windows-Smartphones leiden immer noch darunter, dass wichtige Programme nicht zur Verfügung stehen, die es für iPad und iPhone von Apple oder die Vielzahl der Smartphones mit dem Android-System von Google gibt.

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