Keynote Was heute von Apple zu erwarten ist

  • Um 18 Uhr deutscher Zeit beginnt in Cupertino die Apple-Keynote (SZ.de berichtet live).
  • Beobachter vermuten, dass CEO Tim Cook ein kleineres iPhone und ein neues, kleineres iPad Pro vorstellen wird.
  • Auf eine neue Version der Apple Watch und neue Macs müssen Kunden vermutlich noch eine Weile warten.
Von Sara Weber

Es ist natürlich immer möglich, dass CEO Tim Cook das berühmte "one more thing" hervorzaubert, Apples Fans mit einer revolutionären Ankündigung Jubelschreie entlockt und einen neuen Hype befeuert. Bisher zeichnet sich für Montagabend aber eher eine konservative Apple-Keynote ab, auf der das Unternehmen in seinem Sitz in Cupertino neue Geräte und Software präsentieren wird. Bis auf eine Ausnahme.

Welche Produkte der Konzern vorstellen wird und auf welche Updates Kunden wohl noch bis zum Sommer oder Herbst warten müssen, hat SZ.de zusammengefasst:

Was sicher kommen wird: das iPhone SE

iPhone 6c, iPhone 5SE und jetzt iPhone SE: Der Name, unter dem über das Gerät gesprochen wurde, hat sich in den vergangenen Monaten immer wieder verändert, doch die Rahmenbedingungen sind gleich geblieben. Das vier Zoll große Gerät soll sich an Nutzer richten, denen iPhone 6s und 6s Plus zu groß sind und die deshalb an ihren Apple-Smartphones aus der 4er- und 5er-Generation festhalten. Optisch dürfte das Telefon dem iPhone 5s ähneln.

Das iPhone SE wird vermutlich in zwei Varianten auf den Markt kommen, mit 16 und 64 GB Speicherplatz. Beide Geräte werden mit einem A9-Prozessor, 12-Megapixel-Kamera und NFC ausgestattet sein. Dann wäre ein kleines iPhone erstmals mit Apple Pay kompatibel. Das neue Feature 3D Touch wird wohl dem iPhone 6s vorbehalten bleiben.

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Der genaue Preis für das iPhone SE ist noch nicht bekannt, es wird jedoch vermutet, dass es in den USA zwischen 400 und 500 Dollar kosten wird. Das iPhone 5s soll entweder aus dem Sortiment genommen oder deutlich günstiger angeboten werden als bisher.

Was ziemlich sicher kommen wird: ein kleineres iPad Pro

Auch beim neuen iPad hat sich der gemutmaßte Name verändert, als die Veranstaltung näher gerückt ist: Anfangs sprachen Experten noch vom iPad Air 3, mittlerweile scheint es jedoch sicher, dass das neue Modell als iPad Pro verkauft wird. Optisch soll sich das neue Tablet am iPad Air 2 orientieren: 9,7 Zoll Größe, auch Form und Gewicht sollen ähnlich sein. Die Ausstattung hingegen wird wohl eher an das iPad Pro erinnern: A9X-Prozessor, einen Smart-Connector-Anschluss, der Smart Keyboard und Apple Pencil unterstützt, sowie eine 12-Megapixel-Kamera auf der Rückseite des Geräts.

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Wie Apple-Experte Mark Gurman von 9to5 Mac berichtet, wird der Einstiegspreis wohl bei 599 US-Dollar liegen, für das 32-Gigabyte-WiFi-Modell. Wer mehr Speicherplatz oder die Möglichkeit haben möchte, mit dem iPad auch LTE zu nutzen, muss mehr bezahlen. Neben einem 32-GB-Modell soll auch eines mit 128 Gigabyte auf den Markt kommen. Das iPad Air 2 wird wohl nicht aus dem Sortiment genommen und soll künftig 499 Dollar kosten.

Was vermutlich kommen wird: Software Updates

Nicht nur neue Geräte sollen präsentiert werden, sondern auch neue Software. Besonders sehnsüchtig erwartet: die neue Version von iTunes, die das Zusammenspiel mit Apple Music verbessern könnte. In einem Interview mit Apple-Experte John Gruber deutete Software-Chef Craig Federighi einen solchen Schritt im Februar bereits an. Außerdem sollen iOS 9.3 für das iPhone, watchOS 2.2 für die Apple Watch, tvOS 9.2 für den Apple TV und OS X 10.11.4 für den Mac vorgestellt werden.

Was für Ästheten interessant wird: mehr Armbänder für die Apple Watch

Es wird wohl neue Sportarmbänder für die Apple Watch geben, weitere Nylonarmbänder - und eine schwarze Version des Milanese Loop Armbandes, die im Januar geleakt ist. Außerdem werden bei der Veranstaltung wohl neue Hermès-Armbänder vorgestellt und möglicherweise weitere Kooperationen mit Modefirmen.

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