Die kreuz.net Autoren äußern sich nicht zu Gaskammern und Vernichtungslagern; ihre Argumentation geht so:
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Die Juden haben den Holocaust zur Religion erhoben. Jetzt versuchen sie, dies auch in der katholischen Kirche durchzusetzen, und Papst Benedikt XVI. macht bei ihrer schleichenden Weltherrschaftsergreifung mit.
"Der Papst hat in einer gestrigen Rede vor Vertretern der fünfzig mächtigsten jüdisch-nationalistischen Organisationen der USA deren Erwartungen erfüllt", schreibt am 13. Februar ein José Wechselmann: "Emphatisch verkündet er die kultische Einzigartigkeit des Holocaustes in seiner Geheimhaltung vor jedem historischen Erkennen- und Verstehen-Wollen."
Einen Tag später legt Simon Glauber nach: "Der Vatikan ist dabei, ein neues Glaubensdogma zu verkündigen", schreibt er, "jetzt ist nur die Frage, wann der Vatikan diesen neuen Glaubenssatz formell ins offizielle katholische Credo einführen wird."
Einige der kreuz.net-Diskussionsteilnehmer halten dagegen, eine ,,Regina 1961'' zum Beispiel: Holocaustleugner gehören für sie in die Hölle, schreibt sie. Und wird von "Wahr-Sager" zurechtgewiesen: "Sie gehen ganz selbstverständlich von 6 Mio. ermordeten Juden aus und vertrauen darauf, dass Medien und Politiker die Wahrheit sagen. Wie kommen Sie darauf?"
Pro und Kontra Millionenmord, das wird hier diskutiert wie anderswo Tempo 100 auf Autobahnen.
Kein Administrator greift ein, solche Texte gelten hier als Teil des legitimen Diskurses. So wie die Äußerungen der Oberen der Piusbruderschaft, die breit wiedergegeben werden.
Von Pater Nikolaus Pfluger zum Beispiel, dem ersten Assistenten der Leitung der Piusbruderschaft: "Die Kirche kennt viele Dogmen, aber nicht das Dogma des Holocaust", sagt er. Äußerungen wie die von Grand Sol würde er natürlich empört ablehnen.
Die Bischofskonferenz: entsetzt
Da ist es geradezu von skurriler Niedlichkeit, wenn ein Text der Frage nachgeht, was wohl "die Gründe für homosexuelles Verhalten im Burschen" sein könnten.
Nicht die verklemmt händeringende Jammerei höherer Gattinnen über die Verderbtheit der Welt bestimmt hier den Ton. Der ist offen aggressiv, verletzend, gewalttätig, er ist getragen vom Vernichtungswillen gegenüber dem Gegner.
Matthias Kopp, der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, hat erklärt, dass er den Stil und die Inhalte von kreuz.net für "unsäglich und unerträglich" halte. Helfen wird die Empörung kaum: "Katholisch" kann sich jeder nennen. Und der Server der Kameradschaft steht in Kalifornien.
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(SZ vom 25. Februar 2009/odg)
Moderne Verwaltung
Liebe Zensoren: dieser Beitrag ist zwar nicht von mir, aber ich stimme ihm zu !
Was in anderen Ländern normale demokratische Äusserungsmöglichkeit ist, wird in Deutschland unter Strafe gestellt.
Hat der zunehmende Antizionismus (nicht Antisemitismus) vielleicht damit zu tun ???
"kreuz.net und kath.net (dieses Forum ist viel vorsichtiger und arbeitet nicht anonym, aber es ist von der Tendenz gleich gepolt und sie arbeiten zusammen, zitieren sich gegenseitig usw.)."
Über kath.net wäre zwar auch einiges zu sagen, aber zusammenarbeiten tun beide Portale sicher nicht. Kath.net ist für kreuz.net zu liberal. Sich gegenseitig zu zitieren belegt keine Zusammenarbeit, vielmehr ist dies im Web Usus. Zudem zitiert kath.net kreuz.net gar nicht, wohl aber umgekehrt. Das liegt daran, dass kreuz.net ja im Prinzip nur Meldungen aus dem Web (Zeitungen, Blogs) und anonyme Zuschriften zu "Artikeln" verwurstet. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die so genannte Redaktion überhaupt eigene Recherchen betreibt. Dagegen hat kath.net mW Korrespondenten und darf Aufsätze verschiedener Redakteure (Badde etc) übernehmen.
Ich zweifle nicht sondern ich glaube fest daran, daß Ende 2008 im GAZA mehr als 1.500 Menschen (!) - zumeist Zivilisten - umgebracht wurden.
..war die Hand schneller als das Hirn. Pardon für die Fehler. Vielleicht hätte ich mich erst ein bisschen ausruhen sollen, bevor ich mich mit einem solchen Thema beschäftige. Trotz inzwischen zwei-jähriger Abstinenz ist und bleibt Kreuz.net ein Aufreger..
Paging