25 Jahre GameboyAuch Gameboy-Schlümpfe sind Freunde

Rumhüpfen im Pilzland, mit dem Oktopus durch den Weltraum oder stundenlanges Blöcke-Verschieben: Zum 25. Geburtstag von Nintendos Gameboy erinnern sich SZ-Mitarbeiter an ihre schönsten Spiel-Erlebnisse. Und an eine besondere Enttäuschung.

Rumhüpfen im Pilzland, mit dem Oktopus durch den Weltraum oder stundenlanges Blöcke-Verschieben: Zum 25. Geburtstag von Nintendos Gameboy erinnern sich SZ-Mitarbeiter an besondere Spiel-Erlebnisse.

Tetris: Mein Bruder und ich haben den Gameboy 1992 zu Weihnachten bekommen - oder nur er? Ich weiß es nicht mehr, aber in meiner Wahrnehmung war es eher seiner und ich habe nur gelegentlich gespielt und auch ausschließlich Tetris. Ziemlich schlecht war ich außerdem. Bis ich wegen einer Lungenentzündung drei Wochen ins Krankenhaus musste. Ich durfte den Gameboy mitnehmen und spielte ununterbrochen.

Drehen, drehen, wutsch. Wutsch. Drehen, Wutsch. Klingeling! Und am besten immer so bauen, dass nur das lange dünne Teil passt, denn für vier Zeilen auf einmal gibt es am meisten Punkte. Ich spielte und spielte und knackte sämtliche innerfamiliären Highscores. Hundertfünzigtausend Punkte und ein paar Zerquetschte waren es, glaube ich. Der Weltrekord liegt angeblich bei über 800.000 Punkten.

Auf meinem Smartphone habe ich heute noch Tetris, aber "Drehen, drehen, wutsch" funktioniert mit einem Touchscreen nicht halb so gut wie mit den übersichtlichen paar Tasten von "The Brick".

Barbara Vorsamer

Bild: Nintendo/William Warby/CC-BY-SA 20. April 2014, 15:282014-04-20 15:28:00 © Süddeutsche.de/mahu