Allmählich zeigen, die kleinen Orientierungshilfen, was wirklich in ihnen steckt: sie führen zu Sehenswürdigkeiten, warnen vor Blitzampeln oder bitten freundlich um einen Spurwechsel.
Seit mehr als zwei Jahren arbeiten die Hersteller von Navigationsgeräten an neuen Konzepten, die "Augmented Routing" (erweiterte Routenplanung) liefern sollen. Auch auf der CeBIT 2006 ist es noch nicht so weit, Software, die statt bloßer Pfeile im Display, Straßen so anzeigt wie beim Blick aus der Windschutzscheibe, ist noch nicht marktreif.
Dolmetscher inklusive: Der "Nüvi" von Garmin bringt neben dem Reiseführer auch einen Übersetzungscomputer samt Wörterbüchern mit. Ein MP3-Player ist er auch noch. (© Foto: www.garmin.de)
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Trotzdem hat sich in den letzten Monaten einiges getan. Die Displays der neuen Navigationsgeräte sind allesamt farbig und hoch auflösend, die Hersteller versprechen einfache Bedienung, und erste Komplettpakete sind schon ab 300 Euro zu haben.
Noch immer sind die Navigationssystem in zwei Klassen unterteilt: Bei fest eingebauten Autonavigationsgeräten und fast allen Handgeräten auf PDA-Basis hat der Nutzer seine elektronischen Kartendaten auf CD oder Speicherkarte dabei.
Das nennt man Onboard-Navigation und hat den Vorteil, dass wenig Zeit vergeht, bis der Computer die gewünschte Route berechnet hat und dass spätere Änderungen an der Strecke problemlos möglich sind. Routenplaner-Software für PDAs wird mittlerweile in Hülle und Fülle angeboten, sogar Spezialanwendungen wie Segelreisen oder Fahrradtouren sind erhältlich.
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