Für das neue iPhone gibt es mehr als 500 Applikationen - vom Offline-Leseprogramm bis zum virtuellen Bierglas. sueddeutsche.de hat einige Anwendungen getestet - von sinnvoll bis bizarr.
Pünktlich zum Verkaufsstart des neuen iPhones 3G am vergangenen Freitag hat Apple auch einen neuen Marktplatz für Zusatzsoftware freigeschaltet. Nutzer eines Geräts mit der neuen Firmware - also auch die Kunden, die den Update auf das erste iPhone gespielt haben - können nun aus rund 500 Programmen wählen.
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Sie werden 18 Kategorien von Lifestyle bis Wirtschaft angeboten, es gibt Software für Musiker, Fotografen, Sportfans und Reisende. iPhone-Nutzer können ihr Handy damit in eine Fernbedienung, Einkaufsliste, einen Zeichenblock, einen Zufallszahlengenerator, ein Laserschwert, ein virtuelles Glas Bier oder eine Taschenlampe verwandeln.
Bibelzitate und Cocktailrezepte
Das Gerät berechnet Trinkgelder ebenso wie die Position von Himmelskörpern und den Geburtstermin anhand der letzten Regel; es hilft dabei, eine Gitarre zu stimmen und gibt als Metronom den Takt vor.
Unternehmensberater können damit Buch über die Stunden führen, die sie an verschiedenen Projekten verbracht haben. Das iPhone kann Bibelzitate, Cocktailrezepte, chemische Moleküle in 3D, einen Reiseführer von San Francisco und den Busfahrplan in Seattle anzeigen.
Und natürlich kann man mit dem Apple-Handy dann auch spielen: Es gibt Rennen auf Steinzeit-Gokarts, die man lenkt, indem man das iPhone vor sich hält wie ein Lenkrad. Es gibt Labyrinthe, durch die man Kugel an Löchern und Hindernissen vorbei rollen lässt, in dem man das Gerät aus der Waagerechten kippt. Brettspiele wie Mah-Jong konkurrieren um die Aufmerksamkeit mit Poker, Billard und Würfeln.
Anna Karenina und Moby Dick für unterwegs
Unter die Kategorie "Unterhaltung" fallen auch E-Bücher: Anna Karenina, Moby Dick oder Joseph Conrads "Herz der Finsternis" für jeweils 79 Cent. Daneben gibt es Radioprogramme, eine codierte Verwaltung für Passwörter, eine Software die einem Finder bei Verlust des Geräts automatisch Finderlohn anbietet und einen japanischen Garten, in dem man zur Entspannung Muster in den Kies harken kann.
Auch die sozialen Internetseiten des Web 2.0 sind vertreten, Facebook, MySpace, Flickr und verschiedene Hilfsmittel für Blogs.
Manche von den Programmen wirken etwas unausgereift und werden in den Rezensionen von den ersten Nutzern verrissen. Andere zeigen durchaus interessante Ideen. Und schließlich gibt es solche, die einfach faszinierend sind.
Auf der nächsten Seite: Wir stellen Beispiele vor.
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- iPhone-Test Schlauer, dicker, zielbewusster 10.07.2008
- iPhone 2.0 Der zweite Versuch 09.06.2008
- iPhone Einfach selbst gemacht 11.03.2008
- Neue Handys Weniger Chic, mehr Funktionen 06.06.2008
- iPhone-Test Hübsch und ein bisschen dumm 12.11.2007
Wave-Gotik-Treffen in Leipzig
"Beschwert man sich wegen solcher Machenschaften beim Presserat oder sollte man besser gleich zur Staatsanwaltschaft? "
Wenn sie viel zu viel Zeit und Geld haben, können sie eines von beidem machem. Wird nix bringen.
Lesen sie doch was anderes:
focus.de: 5240 Treffer für den Begriff iPhone
spiegel.de: 10 Seiten, mit je 6 Artikeln, in denen der Begriff iPhone vorkommt
faz.de: 18 Seiten Suchergebnesse für iphone
frankfurter rundschau: 119 Dokumente gefunden, in denen iphone vorkommt
Heise und Golem habe ich jetzt natürlich mal weggelassen.
hat steve jobs nicht behauptet dass das neue iphone nur 199$ kosten wird wieso telecom hmmm was anederes anbietet und nur mit vertrag eine frechheit .....
Nee, schade an dem Artikel ist nur die Auswahl.
Und schade an den Reaktionen ist das (verständliche) Übersehen der Tatsache, dass das iPhone eben kein Telefon ist, sondern ein Computer, mit dem man telefonieren kann, aber eben noch viel viel mehr.
Es soll Leute geben, die
- einen wissenschaftlichen Taschenrechner brauchen.
- die einen Steuerrechner für eine Videoprojektion nicht hinter der Bühne sondern davor steuern wollen.
- die beim Soundcheck den EQ der Software vor der Bühne justieren wollen.
- die wissen müssen, ob Server X gerade aufgibt.
Das sind vielleicht nur 0.001 % aller Kunden, aber für die ersetzt ein iPhone einen Gerätepark. Und ich wette, in jeder Branche findet man solche Beispiele.
Und wenn die Kiste, die das alles kann, dann auch noch den Organizer, das Telefon (mit dem Büro syncronisiert !), den Kalender (mit dem Büro syncronisiert !) , den Stadtplan, den Flugplan (mit dem Büro syncronisiert !), den Wetterbericht, den mp3 Spieler mit enthält, und das Ganze auch noch sehr elegant zu bedienen ist, dann ist der Hype vielleicht ein bischen zu verstehen.
Zum Telefonieren alleine tut es eine Wählscheibe und drei Relais. Aber darum geht es nicht.
U.
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Und ich dachte erst das wäre jetzt der dritte %ige 'Arktiel' am Montag.
"Auf ein Bier", "Auf ein iBier", "Geschüttelt oder gerührt?"
Und ich frage mich ob man mit dem nächsten Nintendo DS auch telefonieren kann :-)
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