Der Internet-Telefondienst Skype hat offenbar derzeit starke Probleme - zum wiederholten Male. Einige Internetnutzer haben bereits einen Schuldigen ausgemacht.
Wer bei Twitter derzeit nach dem Stichwort Skype sucht, liest viele Nachrichten in vielen verschiedenen Sprachen: Offenbar haben Nutzer in ganz Europa Probleme mit dem Voice-over-IP-Dienst.
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Skype-Zentrale im kalifornischen Palo Alto: Nutzer vermuten Microsoft-Fluch hinter dem Ausfall des Dienstes. (© AP)
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"Ein kleiner Teil von Euch könnte Probleme haben, sich anzumelden", schreibt das Unternehmen bei Twitter, "wir untersuchen gerade den Grund und hoffen, bald weitere Details mitteilen zu können."
Wie groß das Problem ist, kann derzeit nicht geschätzt werden. Auf der Informationsseite, die Probleme mit dem Dienst anzeigt, wird die Statusmeldung "alles funktioniert normal" angezeigt, allerdings ist dort auch die Twitter-Nachricht zu den Problemen zu lesen.
In den Kommentaren des IT-Blogs Engadget haben sich Nutzer aus verschiedenen Ländern weltweit zu Wort gemeldet, von Bulgarien bis Australien. Offensichtlich funktioniert der Dienst aber bei anderen Nutzern reibungslos.
Bereits Ende Mai war Skype für kurze Zeit offline, im Dezember sogar für einige Stunden. Viele Twitter-Botschaften nennen bereits einen Verantwortlichen für das Problem: Microsoft. Das Unternehmen hatte vor wenigen Wochen verkündet, Skype für 8,5 Milliarden Dollar zu kaufen.
"Der Microsoft-Screen des Todes" schreibt ein Nutzer, "Microsoft - wir trennen die Menschen" ein anderer. Allerdings dürfte die Theorie der Kritiker ins Leere laufen: Die Übernahme wird gerade erst abgewickelt - Microsoft ist also unschuldig.
Update, 15:15 Uhr: Skype hat das Problem nach eigenen Angaben behoben und erklärt, dass Nutzer sich innerhalb der nächsten 60 Minuten wieder einloggen können.
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(sueddeutsche.de/joku/mri)
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Da muss man sich halt nicht wundern das die Server regelmässig abstürzen. Tja M$-Serversoftware taugt nichts für den Heavy Duty-Einsatz. Da muss halt UNIX oder Linux ran.
Oder die M$-Jungs haben schon fleissig am Skype-Quellcode herumgefrickelt ohne was davon zu verstehen.
Vielleicht haben es ja die Chinesen blockiert. Skype waere nicht nicht das erste Opfer des chinesischen kontrollwahns!