Für eine halbe Stunde war Schweden weg - zumindest aus dem Internet. Ein Wartungsfehler legte alle Seiten mit der Endung ".se" lahm.
Aufgrund eines Wartungsfehlers war in der Nacht zum Dienstag ein großer Teil des schwedischsprachigen Internets zeitweise nicht erreichbar.
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Auch die Seite des schwedischen Königshauses war vorübergehend nicht erreichbar. (© Screenshot: Kungahuset.se)
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Ursache sei ein fehlerhaftes Update der Netz-Infrastruktur, berichtete die Internet Infrastructure Foundation, die den schwedischen Adressraum verwaltet. Der Fehler sei nach einer halben Stunde behoben worden, teilte die Agentur mit.
Medienberichten zufolge hatte ein Programmierer bei Wartungsarbeiten vergessen, einen Punkt hinter einen Befehl zu setzen. Dieses kleine Detail entpuppte sich als folgenreich.
Internetserver sind über eine eindeutige Nummer erreichbar, die sogenannte IP-Adresse. Über das Domain Name System (DNS), einer Art Verkehrsleitsystem des Internets, werden diese Nummern den sichtbaren Adressen zugeordnet. So wird die Zahlenfolge 194.218.95.59 zu www.kungahuset.se, der Adresse des schwedischen Königshauses.
Durch den fehlenden Punkt konnten schwedische Internetadressen keiner IP-Adresse mehr zugeordnet werden - sämtliche Anfragen an Seiten mit der .se-Endung liefen ins Leere.
Mit 900.000 betroffenen Seiten ist das Ausmaß noch vergleichsweise gering: Wäre ein ähnlicher Fehler bei der Domain .com passiert, wären auf einen Schlag rund 80 Millionen Internetseiten für Laien unauffindbar geworden.
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(sueddeutsche.de/jk/holz)
LIebe User,
sehr gut, der Aufmerksamkeitstest ist gelungen, Sie alle wären prädestiniert, kritische Teile der Netzinfrastruktur zu aktualisieren.
Nein, ernsthaft: Der Fehler ist korrigiert, pardon und besten Dank für Ihre Hinweise (Notiz an mich: Keine Meldungen mehr nach 19 Uhr schreiben).
Viele Grüße,
Johannes Kuhn, sueddeutsche.de
... große Wirkung.
Vermutlich ist es das, was uns der Autor dieses Artikels so klarmachen möchte. Das hat, finde ich, schon durchaus schriftstellerische Qualitäten. Weiter so. Vielleicht könnte man bei der nächste Forderung nach "Steuersenkungen" mit ähnlich absurden Rechtschreibfehlern quasi die Absurdität darstellen... die Möglichkeiten sind unbegrenzt.
@Der_Mann_von_einem_anderen_Ort
Ich auch. :-)
Bei der Länderkennung hätte ich auf das deutsche Königshaus getippt.