Die chinesische Regierung feiert den Erfolg ihrer Anti-Porno-Kampagne im Internet. Tatsächlich hat die Initiative auch andere Ziele.
Im Kampf gegen Internet-Pornografie hat China im vergangenen Jahr mehr als 5000 Verdächtige festgenommen. Rund 9000 illegale Internetseiten mit pornografischen Inhalten seien gesperrt worden, teilte das Ministerium für öffentliche Sicherheit in Peking mit. Mehr als 1,5 Millionen pornographische Fotos und Texte seien gelöscht worden, hieß es.
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Internetcafé in China: Alles unter Kontrolle (© Foto: AP)
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Ob die 5394 Verdächtigen später auch alle strafrechtlich belangt wurden, wurde nicht bekannt. Anfang Dezember hatten die chinesischen Behörden Internetnutzern eine Belohnung für das Aufspüren pornografischer Seiten im Netz in Aussicht gestellt und eine Telefon-Hotline geschaltet. Wer als erster auf eine Porno-Seite hinwies, sollte eine Prämie von bis zu 10.000 Yuan (1022 Euro) erhalten.
China startete Anfang des vergangenen Jahres eine groß angelegte Anti-Pornographie-Kampagne im Internet. Dabei wurde sogar der Zugang zu Seiten eingeschränkt, die sich der Sexualerziehung widmen. Die Initiative, Computer nur noch mit vorinstallierter Zensursoftware zum Jugendschutz zu verkaufen, scheiterte am Widerstand der Öffentlichkeit.
Akzeptanz von Sperren erhöhen
Kritiker sehen die Initiative der chinesischen Regierung vor allem als Versuch, die Akzeptanz chinesischer Nutzer für die Sperrung bestimmter Internetseiten sowie die Installation von Überwachungssoftware zu erhöhen.
In seiner offiziellen Stellungnahme teilte das Ministerium mit, "die Überwachung von Informationen verstärken" und "Internetprovider dazu drängen, präventive Technologie einzusetzen".
In der Vergangenheit hatten chinesische Medien immer wieder das Internet für die Verrohung der Sitten verantwortlich gemacht. Dabei ist Pornographie nur ein Aspekt, der dort genannt wird: Derzeit werden auch Online-Spiele immer häufiger in den Zusammenhang mit Fällen von Jugendkriminalität gebracht.
China ist das Land mit den weltweit meisten Internetnutzern. Rund 300 Millionen Menschen surfen regelmäßig im Netz.
(AFP/sueddeutsche.de/joku)
Rekord in Deutschland
wenn es darum geht, in die Hundehaufen der Demokratie getreten zu sein. Und Diese liegen in China, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheilichkeit, recht eng nebeneinander: freie Meinugsäusserung, Religionsfreiheit, Recht auf Selbstbestimmung etc.. Manche könnte nun anmerken, dass die Hundehaufen so eng zusammen liegen, dass bereits ein See entstanden ist, doch woher nur des übele und sehr strenge Aroma des Verwesungsgeruches?
Es ist wohl - wie des öfteren - das pekuniäre Anbiedern des Rests der ökonomisierten Welt, welches erst das Aroma in der Kloake schafft.
ist tiefgehend bigott und korrupt, was sich in dieser Kampagne widerspiegelt. So ist Prostitution in China zwar verboten und wird hart bestraft, aber im Han Dan Hotel in der Stadt Han Dan (ca. 400 Km südwestlich von Bej Jing) unterhielt der Inhaber (die Partei) ein Bordell. Ein chinesischer Parteifunktionär kassierte den Liebeslohn.
Im Dong Yuan Hotel in Guang Zhou gab es eine extra Etage, in der Abgaben willige Damen ausländische Besucher "bedienten" ... bei Kamerabeobachtung, was dann auch schon mal ungebetenen Besuch mit bester Bildqualität hervorrief. Wenn die Damen keine Kohle abdrückten, wurden sie bei nächster Gelegenheit eingelocht.
Pecunia non olet, das Regime schon meint ...
Kuni
Das ist ein Geschäftsmodell mit Zukunft. Zusammen mit der offshore-Porn-detection-limited wär das lukrativ.
Gilt als Pornoseite schon ein Bild?
haha, der kommentar war super. zum glück konnte ich ihn noch lesen bevor er zensiert wurde. verstiess imo nicht gegen die regeln hier.
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